Umwelt  



 

Lärmaktionsplan 2013-2018

Informationen zum Schallschutzfensterprogramm


Lärmaktionsplan

Das Berliner Schallschutzfensterprogramm ist ein Baustein des Lärmaktionsplans dessen Strategie es ist, durch Vorbeugung und Lärmminderung an der Quelle Verkehrslärm in Berlin zu reduzieren. Es kann jedoch nicht an allen Straßen durch Verkehrsplanung und -steuerung bzw. durch Schallschutzwände, Fahrbahnsanierungen oder andere Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes eine ausreichende Lärmminderung erreicht werden.

Überall dort, wo auch künftig die Schwellenwerte des aktuellen Lärmaktionsplans überschritten werden (tagsüber 70 Dezibel oder nachts 60 Dezibel), kommen sogenannte passive Maßnahmen wie die Verbesserung der Schalldämmung der Fenster in Betracht.

Für Wohngebäude an sehr lauten Straßen und Schienenwegen der BVG (soweit oberirdisch), an denen in den nächsten Jahren keine aktiven Maßnahmen zur Lärmminderung ergriffen werden können, hat das Land Berlin deshalb ein Schallschutzfensterprogramm aufgelegt. Meist sind es die Fenster, über die der Verkehrslärm in die Wohnungen eindringt.

Förderung


Hinweis: Für das Jahr 2017
sind keine Fördermittel mehr verfügbar !

Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern, -außentüren und Zusatzeinrichtungen wie schallgedämmten Lüftungsanlagen sowie die Runderneuerung berlintypischer Holzkastendoppelfenster, wenn diese anschließend die erforderliche Schalldämmung erreichen. Ausgenommen von der Förderung sind Anrainer von Autobahnen und Schienenwegen, für die bereits Bundesprogramme zur Lärmsanierung bestehen.

Vor Bewilligung der Maßnahme darf diese noch nicht begonnen oder durchgeführt worden sein. Als Beginn einer Maßnahme ist auch der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Leistungs- oder Liefervertrages zu werten.

Förderbetrag

Der Förderbetrag beträgt bei Fenstern und Türen (ggf. inkl. Rollladenkasten) 300 Euro je m² Einbaufläche für die Schallschutzklasse 4 und 400 Euro je m² Einbaufläche für die Schallschutzklasse 5. Die akustische Sanierung von berlintypischen Holzkastendoppelfenstern wird mit 400 Euro je m² Einbaufläche gefördert, sowie Lüftungseinrichtungen mit einer Pauschale von jeweils 250 Euro pro Raum (Schlafzimmer und Kinderzimmer). Die Förderung ist auf max. 90 % der nachgewiesenen und anerkannten Aufwendungen und ferner auf 10.000 Euro pro Wohnung begrenzt. Sämtliche Arbeiten sind fachgerecht und nach anerkannten Regeln der Technik durchzuführen.

Förderanfrage


Hinweis: Für das Jahr 2017
sind keine Fördermittel mehr verfügbar !

Überprüfen Sie bitte zuerst, ob Ihr Gebäude von dem Programm erfasst ist.

Damit Ihnen weitere Unterlagen und ein Antragsformular zur Verfügung gestellt werden, müssen Sie eine Förderanfrage stellen:

Sie können die Förderanfrage auch ausdrucken.
Nach dem Ausfüllen, schicken Sie die Anfrage an folgende Adresse:
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
- I C 3 -
Brückenstraße 6
10179 Berlin

Antrag auf Förderung


Hinweis: Für das Jahr 2017
sind keine Fördermittel mehr verfügbar !

Die Förderung erfolgt freiwillig nach Maßgabe der vorhandenen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Zuwendungen besteht nicht.

Wohnungs- bzw. Gebäudeeigentümer können die Förderung unter Einreichung der geforderten Unterlagen schriftlich bei der
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
- I C 3 -
Brückenstraße 6
10179 Berlin
beantragen.

Unterlagen

Folgende Unterlagen werden u.a. benötigt:
  • Anlagen mit Angaben zur Fensteranzahl, Fensterfläche, Anzahl der Lüfter und Rollladenkästen
  • Grundrisszeichnung für jede Etage mit Kennzeichnung der Räume und Lage der Fenster, für die eine Förderung beantragt wird
  • Ansichtszeichnungen oder geeignete Fotografien der Hausfronten, auf der die Fenster zu erkennen sind, für die eine Förderung beantragt wird
  • Kopie des aktuellen Grundbuchauszugs
  • Kostenvoranschläge von Fensterfachfirmen
  • Prüfzeugnis nach DIN EN ISO 140 mit Angabe des Gesamtelements (bestehend aus Rahmen, Flügel und Glas) zum Schalldämmmaß der geforderten Schallschutzklasse der einzubauenden Fenster
  • Bei Wohnungseigentümergemeinschaften: Zustimmung der Verwaltung/ Miteigentümer bzw. entsprechende Beschlüsse
  • Bei denkmalgeschützten Häusern: Kopie des bei der Denkmalschutzbehörde eingereichten Antrags und, wenn schon erfolgt, die Genehmigung

Hinweis:
Bei Überschreitung der Fördersumme von 50.000 Euro ist nach Maßgabe §44 LHO bzw. ANBest-P eine beschränkte Ausschreibung notwendig.

Karte

Kartenansicht mit den förderbaren Gebäuden

Kartenausschnitt

Förderanfrage


Pressebox

Schall­schutz­fenster­programm wird erweitert

10.11.2015: Leiser Wohnen... mehr
10.11.2015 im Tagesspiegel: Mehr Lärmschutz... mehr

Download



Kontakt

Herr Bauer
Tel. 030 9025 2354

Herr Frost
Tel. 030 9025 2271