Umwelt  

 

Abfallstrategien

Re-Use Berlin


Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz



Wiederverwenden statt Wegwerfen

Nach wie vor wandern viele Produkte schon nach kurzem Gebrauch in den Müll. Dazu addiert sich eine Unzahl an Dingen, die brauchbar, reparabel oder durchaus wiederverwendbar sind. Allein 2016 sind in Berlin rund 150.000 t Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte aus Privathaushalten zur Entsorgung angefallen. Re-Use Berlin, eine Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz will dies ändern – zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft.

Gebraucht ist das neue Neu.

Durch die Wiederverwendung gebrauchsfähiger Güter könnten Abfallmengen deutlich reduziert und Produktionskreisläufe ökologisch sinnvoller gestaltet werden. Wir haben Ideen und Aktionen entwickelt, um den Gebrauchtwarenmarkt in Berlin für alle attraktiver zu machen. Bei unseren Recyclinghof- und Markt-Sammeltagen können Sie Gebrauchtes einfach loswerden. Oder shoppen Sie doch mal echte Berliner Originale im Pop-Up-Store im CRCLR Haus. Und wenn Sie selbst Ideen zum Wiederverwenden haben, dann nutzen Sie unseren Ideenwettbewerb.

Video: Wiederverwendung kommt ziemlich gut an (05:11 min)
Herausgeber: SenUVK

Kurzbeschreibung des Videos
Um dem gesetzten Ziel „Zero Waste“ in Berlin näher zu kommen, müssen alle zusammenarbeiten. Im Rahmen der Initiative „Re-Use Berlin“ des Senats für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und verschiedener Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft, soll die Bereitschaft zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren bei allen Berlinerinnen und Berlinern gestärkt werden. Zu diesem Zweck wurden kontinuierliche Gebrauchtwarensammlungen an Marktplätzen, an einem BSR-Recyclinghof und über Abholungen mit Velotaxen durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit dem CRCLR-Haus in Neukölln, einem Laborraum für ökonomisch-ökologische Wirtschaft, wurde aus den gesammelten Berliner Waren ein Pop-up-Store aufgebaut. Kleidung, Bücher, Hausrat und vieles mehr konnte dort für wenig Geld erworben werden – um mit dem Erlös neue Zero-Waste-Projekte zu prämieren. Sowohl die Sammlungen als auch der Pop-up-Store wurden in Befragungen als besonders wertvoll und nützlich beurteilt und begeistert genutzt. Die Initiative möchte deshalb in 2019 an die Erfolge anknüpfen.

Produktion: Peperoni Werbe- und PR-Agentur zusammen mit Kai Branss Films im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Hinweis

Umweltstaatssekretär Stefan Tidow zeichnet die besten Ideen des Ideenwettbewerbs aus; Foto: SenUVK
Sieben gute Ideen zur Wieder­verwendung von Gebraucht­waren
Umwelt­staats­sekretär Stefan Tidow zeichnet die besten Ideen des Ideen­wett­bewerbs aus

Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren eröffnet Gut erhaltene Dinge suchen Käufer und finden neue Verwendung.

Eröffnung des Pop-up-Stores der Initiative Re-Use Berlin in der Rollbergstraße 26 in Neukölln

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So neu kann gebraucht sein.
Mit Gebrauchtwaren Abfall vermeiden.

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