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Leitfaden für Sonderabfälle

Oberflächenvorbehandlung – Vermeidung und Verwertung


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Verbrauchte Strahlmittel

Wenn verbrauchte Strahlmittel schädliche Verunreinigungen enthalten, sind sie als gefährlicher Abfall einzustufen.

Verbrauchte Beizlösungen

Verbrauchte Beizlösungen enthalten in erster Linie Metallionen in gelöster Form sowie in geringem Umfang feste Verunreinigungen (z.B. abgesprengte, nicht gelöste Oxidteilchen), die sich durch Filtration (Flächen- und Anschwemmfilter) entfernen lassen.

Phosphatierschlämme

Phosphatierschlämme enthalten in erster Linie Eisenphosphat, das sich während des Phosphatiervorgangs bildet und ausfällt, sowie teilweise schädliche Inhaltstoffe aus den zugegebenen Beschleunigern (z.B. Nitrit, Chlorat). Phosphatierschlämme lassen sich bei der Zinkphosphatierung verfahrensbedingt nicht vermeiden. Jedoch sollte aus Gründen des Arbeitsschutzes auf den Einsatz von nitrithaltigen Beschleunigern (Bildung nitroser Gase beim Phosphatierprozess) und schwermetallhaltigen Phosphatiermitteln (nickelfrei) von vornherein verzichtet werden. Entsprechende Produkte sind für viele Anwendungsbereiche verfügbar.

Chromathaltige Prozesslösungen und Spülwässer

Chromathaltige Prozesslösungen und Spülwässer aus der Chromatierung bzw. der Passivierung enthalten insbesondere das lösliche Chrom-(VI), das wegen seiner Toxizität ganz oben auf der Liste der zu vermeidenden Stoffe bei der Konversionsbehandlung steht.