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Leitfaden für Sonderabfälle

Energieeffizienz und CO2-Problematik


Hauptquellen für die betriebliche Energie- und CO2-Einsparpotentiale

Die Metall- und Elektrounternehmen sind durch ihre Produktions- und Fertigungsprozesse besonderes energieintensiv.
In diesen Zusammenhang haben sich folgende Einsparquellen:
  • Maschinen / Anlagen / Antriebe
  • Lüftung / Klimatisierung / Kühlung
  • Raumheizung / Prozesswärme / Warmwasser
  • Trocknungstechnik
  • Energiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kopplung
  • Beleuchtung
  • Druckluftnutzung
  • Logistik
aus Kosten und damit verbundenen Energie- und CO2-Emissionen als wichtig herausgestellt.

Konkrete effizientere Energienutzung bei den Metall- und Elektrounternehmen


Initiativen

Mit den folgenden Broschüren bietet die EnergieAgentur.NRW Unternehmen grundlegende Informationen zu wichtigen Querschnitts-Technologien.

Beispiele aus Unternehmen

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat mit ihrer Initiative "Energie Effizienz Industrie & Gewerbe" eine Vielzahl von Best Practice Firmen orientierter Beispiele für die Energiebereiche umgesetzt.

Insbesondere gilt dies für die Wirtschaftszweige Maschinenbau, Metallerzeugung und -bearbeitung.
  • Anwender der neuen Technik
  • Anbieter, z. B.: Blockheizkraftwerk(BHKW) für die Aufheizung eines Galvanikbades
  • CO2-Reduktion in Tonnen
  • Art der Nutzung - Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung

CO2-Reduzierungspotentiale bei Schmelzanlagen in Berlin

Hohe CO2-Reduzierungspotentiale bestehen bei den Eisen- und NE-Metall- (Zink, Zinn und Aluminium) Schmelzanlagenunternehmen, die u. a. auch als Recyclingunternehmen in Berlin tätig sind. Diese hohen energetischen Potentiale sollten über verbesserte Abgasrückführungs- und Kühltechniksysteme prozess- und heizungstechnisch genutzt werden.

CO2-Reduzierung durch Wiederverwendung


Maßnahmen bei den Elektro- und Elektronikwirtschaftszweigen


Ökodesign-Richtlinie
Für die Herstellung von Elektrogeräten wurde die Gesetzgebung durch die Anforderung an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Ökodesign-Richtlinie) verfeinert und betrachtet auch die Aspekte der Vermeidung von Abfällen und die ressourcenschonenden Maßnahmen.

Zurzeit werden Durchführungsmaßnahmen für 29 Produktgruppen, wie z.B. PCs (Laptop, Desktop), Computermonitore, Bildschirmgeräte, Drucker, Scanner, Kopierer usw. vorbereitet. Bei vielen Produkten ist die Vorstudie abgeschlossen. Für Haushaltswaschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte usw. sind bereits neue Verordnungen der EU-Kommission sowie zwei Durchführungsmaßnahmen für eine gruppenübergreifende Funktion (Leerlauf/Stand-by) erlassen.

Zusätzliche Informationsquellen und Hilfen


Europäische Kommission

Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen


Energieeffizienz von Energiegroßverbrauchern

Das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat einen Praxisleitfaden Energieeffizienz in der Produktion von Energiegroßverbrauchern - Metallindustrie - erarbeitet.


Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie


Hinweis

Untersuchungen der Energieeffizienz und CO2-Problematik bei Abfallbehandlungsanlagen für gefährliche Abfälle werden auf dieser Seite nicht angesprochen. Sie werden Gegenstand einer zukünftigen Betrachtung bei der Hauptseite Energie und CO2-Problematik sein.