Natur + Grün  

 

Schutzgebiete

NSG Großer und Kleiner Rohrpfuhl


Erlenbruch, Foto: Florian Möllers
Foto: Florian Möllers

  Lage des NSG 2 im Bezirk Spandau
Bezirk: Spandau




Grasfrosch (Rana temporaria), Foto: Förderverein Naturpark Barnim
Grasfrosch; Foto: Förderverein Naturpark Barnim

Erlenbruch; Foto: SenUVK
Foto: SenUVK
erlebbarinteressante Florainteressante Vogelweltinteressante Amphibieninteressante Kleintierfauna

Die im Spandauer Forst gelegenen Moore Großer und Kleiner Rohrpfuhl sind aus einem voreis­zeitlichen See entstanden. Während der Große Rohrpfuhl sich zum Niedermoor entwickelte, gilt der Kleine Rohrpfuhl als nährstoffarmes Verlandungsmoor. Grundwasser­absenkungen schadeten jedoch beiden Mooren. Heute werden sie durch Wieder­vernässungs­maßnahmen gestützt, doch der damit einhergehende Nährstoff­eintrag verändert den Charakter des Gebietes. Auch wenn einige seltene und gefährdete Arten inzwischen zurück­gekehrt sind, scheinen die echten Moor­spezialisten für immer verloren zu sein. Von dem reichlichen Wasser­angebot profitieren u.a. Moorfrosch, Grasfrosch und Erdkröte. Ein wichtiges Kammmolch­vorkommen beherbergt der Große Rohrpfuhl. Viele Libellen­arten - wie Schwarze Heidelibelle und Große Moosjungfer -, die während der Trocken­zeit verschwunden waren, haben das Moor wieder besiedelt.

Das NSG ist nur bedingt einsehbar, dennoch lassen sich hier nahrungs­suchende Kraniche, balzende Bekassinen und Wald­schnepfen sowie eine Vielzahl von Schmetterlingen beobachten.

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Fläche: 30,5 ha
Lage: Im nördlichen Teil des Spandauer Forstes, Jagen 51, 52 und 62
Unterschutzstellung: Erstmals 9. September 1933,
gültige Verordnung 22. Dezember 2017
Bestandteil von:
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BesuchertippsBesuchertipps

Von der Bushaltestelle oder dem Waldparkplatz am Oberjägerweg folgt man der Schönwalder Allee Richtung Schönwalde und biegt dann in den Gestellweg zwischen den Jagen 50 und 52 nach Norden ab. Nach etwa 200 Metern geht es linker Hand zu einem Waldteich, in den der Kreuzgraben mündet. Vor dem Besucher taucht nun der für die Randbereiche des Großen Rohrpfuhls typische Erlensaum auf. Geht man einige Schritte weiter, kann man auf einer Länge von rund 100 Metern einen Blick in den offenen Teil des Moores werfen. Dies ist die einzige Stelle, von der aus man den zentralen Großen Rohrpfuhl einsehen kann. Betreten kann man das Gebiet nicht, denn die Wege sind aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes zurückgebaut worden. Einen Eindruck vom Kleinen Rohrpfuhl bekommt man, wenn man auf dem Gestellweg bleibt und diesem nach Norden folgt. Nach etwa 50 Metern kann man dann in den Kleinen Rohrpfuhl blicken.

Ausflugstipps - Auf Försters Wegen

Radrouten

 

Karte im Geoportal


 

Piktogramme

erlebbar (grün) erlebbar, grün
eingeschränkt erlebbar (gelb) eingeschränkt erlebbar, gelb
nicht erlebbar nicht erlebbar
teilweise barrierefrei teilweise barrierefrei
interessante Flora interessante Flora
interessante Säugetiere interessante Säugetiere
interessante Vogelwelt interessante Vogelwelt
interessante Amphibien interessante Amphibien
interessante Kleintierfauna interessante Kleintierfauna
landschaftlich reizvoll landschaftlich reizvoll
Kulturdenkmal Kulturdenkmal