Umwelt  

 

Klimaschutz

Berliner Energieverbrauch und CO2-Bilanz

Blockheizkraftwerk Adlershof
Foto: © Tom-Hanisch - Fotolia.com

Der weltweit steigende Energieverbrauch ist mit vielen Problemen verbunden. So trägt die Verbrennung der fossilen Rohstoffe (wie Kohle, Erdöl und Erdgas) zu einer Steigerung des klimaschädlichen Kohlendioxides (CO2) in der Atmosphäre bei. Die durch die Nutzung der Energie verbundene Umwelt- und Klimabelastung fordert – neben einer Umstellung auf schadstoffarme Technologien – eine Begrenzung des Energieverbrauches.

Die Entwicklung des Energieverbrauches und der damit verbundenen CO2-Emissionen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig.
Dazu zählen:

  • Bevölkerungswachstum
  • Wirtschaftsentwicklung
  • Verfügbarkeit und Preisentwicklung der Energieträger
  • Technologische Entwicklung
  • Energieeffizienz
  • Umweltanforderungen
  • Jahreszeitbedingte Temperaturentwicklungen
Wie sich der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in Berlin über einen bestimmten Zeitraum entwickeln, lässt sich an der jährlichen Energie- und CO2-Bilanz für Berlin ablesen. In dieser werden das Aufkommen, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in den Verbrauchssektoren für ein Jahr möglichst lückenlos und detailliert nachgewiesen. Die umfassende Bilanzierung für Berlin wird in Zuständigkeit des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg erstellt und im Internet veröffentlicht; für den Vergleich mit anderen Bundesländern werden die Kennziffern unter www.lak-energiebilanzen.de bereitgestellt. Die Bilanzierung erfolgt nach bundesweit einheitlichen Methodiken. Die verbindlichen Abstimmungen hierfür führt der Länderarbeitskreis Energiebilanzen durch, in dem unter anderem die zuständigen Vertreter der Ämter für Statistik der einzelnen Bundesländer ihren Sitz haben. Aus der Energiebilanz wird die CO2-Bilanz abgeleitet.