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Großer Tiergarten - Sehenswertes - Besondere Parkbereiche

Venusbassin


Venusbassin, 2014; Foto: Thomas LeBas / minigram
Venusbassin, 2014   Foto: Thomas LeBas / minigram

Der Name „Venusbassin” geht auf das barocke, ursprünglich von Knobelsdorff gestaltete rechteckige Becken zurück, das damals an seiner südlichen Stirnseite durch eine Venus-Statue mit Cupido geschmückt war.

Historische Abbildung „Venusbassin mit Venusstatue” Gemälde von Ph. Hackert, 1760
Historische Abbildung „Der Goldfischteich im Tiergarten”
Gemälde von Philipp Hackert, 1760
Bildquelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin
Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, nachdem Peter Joseph Lenné bereits das Becken, das später „Goldfischteich” genannt wurde, in seiner heute wiederhergestellten Form umgestaltet hatte, musste die von Lenné durch einen Zinkguss erneuerte Venus von Capua auf Wunsch des Kaisers dem Musiker-Denkmal weichen.

Nach dem Rückbau der Entlastungsstraße durch den Tiergarten konnte das Venusbassin nach über 40 Jahren im Jahr 2009 wiederhergestellt werden. Als Reminiszenz an den Gartenkünstler und Landschaftsgestalter Peter Joseph Lenné rahmen rotblühende Kastanien das Bassin. Zusammen mit dem wenige Jahre zuvor umfassend restaurierten Komponistendenkmal erhielt damit dieser in unmittelbarer Nähe der Straße des 17. Juni gelegene Tiergartenteil sein authentisches, in Jahrhunderten gewachsenes reiches Bild zurück.