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Großer Tiergarten - Sehenswertes - Besondere Parkbereiche

Rosengarten


Pergola im Rosengarten, 2014; Foto: Thomas LeBas / minigram
Pergola im Rosengarten, 2014   Foto: Thomas LeBas / minigram

Rosen, Stauden, Sommerblumen

Der Rosengarten entstand 1909 durch den Tiergartendirektor Felix Freudemann und den Rosenzüchter Peter Lambert aus Trier anstelle einer von Lenné gestalteten symmetrischen Gartenpartie mit regelmäßigen Baumpflanzungen. Durch den 1951 angelegten Bremer Weg ging dort mehr als ein Drittel des alten Rosengartens mit zwei Seerosenbecken verloren. Alverdes legte hier einen „Sommerblumengarten” an.

Wiederanknüpfung an Gestaltungstraditionen

Der nach dem Krieg verbliebene Teil des Rosengartens wurde 1974 in Anlehnung an die historische Anlage umgestaltet und die Bepflanzung 2004 grunderneuert. Von einer steinernen Pergola und einer streng linear geführte Hecken gerahmt, empfängt die Besucherin und den Besucher mitten im hier geschlossenen waldartigen Bestand des Tiergartens eine überwältigende Fülle unterschiedlicher Rosen in streng formal angelegten Beeten angepflanzt, untermischt mit passenden Stauden.

Der Rosengarten unterstreicht damit eindrucksvoll, was schon Knobelsdorff, aber auch Lenné mit ihren sorgfältig durchgestalteten, mit reichen Schmuckbeetanlagen sowie mit Statuen versehenen Plätzen und Sondergärten beim Betrachter erzielen wollten, nämlich: „Ein so geräumiger Park wie der Tiergarten es ist, würde ohne solche Schmuckplätze seinen vorzüglichsten Genuß, nämlich den der Mannigfaltigkeit und der Überraschung entbehren” (Lenné).

2014 konnte die Restaurierung der südlichen Kolonnaden fertig gestellt werden.