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Großer Tiergarten - Sehenswertes - Besondere Parkbereiche

Großfürstenplatz


Großfürstenplatz mit Tritonbrunnen und den vier deutschen Strömen, 2015; Foto: Philipp Eder
Großfürstenplatz mit Tritonbrunnen und den vier deutschen Strömen, 2015   Foto: Philipp Eder

Nordöstlich des Spreeweges beginnt der unmittelbar der Spree zugewandte Teil des Tiergartens, der insbesondere durch den zentralen Zelten- oder Kurfürstenplatz, aber auch den sehr viel kleineren Großfürstenplatz geprägt ist.

Letzterer ist ein halbrunder, von einer Eibenhecke gefasster Platz, den Prinz Ferdinand von Preußen 1776 anlegen ließ. Noch im selben Jahr fand hier ein Volksfest anlässlich der Verlobung des russischen Großfürsten Paul mit Sophie Dorothee von Württemberg statt. Dieses Ereignis führte 1832 zur Namensgebung Großfürstenplatz (nicht zu verwechseln mit dem weiter östlich gelegenen Kurfürsten- oder auch Zeltenplatz).

Einen besonderen Blickpunkt bilden die 1882 von der ehemaligen Königsbrücke hierher übertragenen vier Allegorien der „Deutschen Ströme” aus Sandstein. Den halbkreisförmigen Platz betonend rahmen sie den „Tritonbrunnen”.

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges konnten Platz und Brunnen 1987 restauriert werden. Heute öffnet sich von hier der Blick über die Spree zum Moabiter Werder mit seiner Uferpromenade und den neu errichteten Bauten für Bundesbedienstete.