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Großer Tiergarten - Sehenswertes - Besondere Parkbereiche

Großer Hain


Großer Hain, 2014; Foto: Thomas LeBas / minigram
Großer Hain, 2014   Foto: Thomas LeBas / minigram

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt die Partie um den Großen Hain als Eingang zum Großen Tiergarten zentrale Beachtung. Sowohl Karl Friedrich Schinkel als auch Peter Joseph Lenné legten hierzu Entwürfe vor. Im sogenannten Koeber-Plan von 1840 ist Lennés ausgeführte Gestaltung, an die sich auch die aktuelle Wegeführung anlehnt, dargestellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Bau der Berliner Mauer lag der Große Hain im unmittelbaren Grenzbereich. Abseits des Besucherinteresses fand hier auch beim Wiederaufbau des Tiergartens keine wesentliche Wegeerschließung statt. So konnte sich auf seinem für den Tiergarten eher untypischen mageren Standort eine vielfältige Trockenvegetation ansiedeln.

Durch die Wiedervereinigung und die Wahl des Tiergartenareals als Regierungsstandort hat sich die Situation gründlich geändert. Der Große Hain liegt in unmittelbarer Nachbarschaft stark frequentierter Einrichtungen und kultureller Bauwerke. Besonders aus östlicher Richtung zieht er heute Besucherinnen und Besucher in den Großen Tiergarten, die den sich öffnenden Wiesenraum zu Lagerung und Erholung aufsuchen. Ebenso erfährt dieser Raum über den Ahornsteig vom Brandenburger Tor her einen enormen Zulauf.

Durch die Neuanlage des Wegesystems 2011 hat ein starker Eingriff in die Vegetationsbestände stattgefunden. Dem wurde im mittleren und nördlichen Bereich des Großen Hains mit dem Ziel des Erhalts und der Entwicklung von Sandtrockenrasen und Halbschattenrasen durch Ansaat von artenreichen Gräsern und Kräutern der Sandmagerrasen begegnet.