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Großer Tiergarten

Natur


Tiergartengewässer, 2014; Foto: Thomas LeBas / minigram
Tiergartengewässer, 2014   Foto: Thomas LeBas / minigram

Stadtökologische Bedeutung
Der Große Tiergarten ist ein besonderer Naturraum. Seine ökologische Bedeutung ergibt sich einerseits wegen seiner Funktion für das Mikroklima wie Luftaustausch und Temperaturausgleich und andererseits wegen der Funktion als Lebensraum für wildlebende Pflanzen und Tiere im Zentrum der Stadt. Mit über 1400 Arten, von denen über 100 Arten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten Berlins stehen (7. GEO-Tag der Artenvielfalt, GEO 09/2005), ist der Große Tiergarten eine Schatzkammer der biologischen Vielfalt.

Strukturell wird der Naturraum von den folgenden drei landschaftlichen Elementen geprägt sowie vom Vorkommen vieler verschiedener Vogelarten:

Altbäume
Das sind zum einen die baumbestandenen Gehölzflächen. Wovon wiederum insbesondere die vor 1945 gepflanzten sogenannten Altbäume herausragen.

Wiesen
Das sind zum anderen die vielen offenen Rasen- und Wiesenflächen, die neben ihrer ästhetischen und ihrer Erholungskomponente auch einer Vielfalt von Pflanzenarten Raum geben.

Ufer
Das sind nicht zuletzt die Gewässer, deren Uferkanten zu den wenigen original erhaltenen von Lenné gestalteten Elementen zählen, deren Ufer aber auch von vielfältiger Vegetation bewachsen sind.

Avifauna
Von besonderem Reiz für die Naturbeobachtung ist das Vorkommen der vielen verschiedenen Vogelarten. Bekannt ist der Große Tiergarten für seine Nachtigallen, doch es gibt weit mehr Vögel zu entdecken.