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ÜberBrücken: Brückenbau 1990-1999

Schillingbrücke


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Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtete, mit Sandstein verkleidete und mit allegorischen Reliefs ausgeschmückte Schillingbrücke (Verbindung der Bezirke Mitte und Friedrichshain) steht - einschließlich der 1912 fertiggestellten Eisenkonstruktionen zur Verbreiterung der Brücke - seit 1990 unter Denkmalschutz.

Die im Rahmen der Instandsetzung zu behebenden Schäden waren weitgehend auf das erhebliche Alter des Bauwerks und auf Kriegseinwirkungen zurückzuführen. Risse an Widerlagern und Gewölben und die durch schadhafte Abdichtung hervorgerufenen Durchfeuchtungs- und Korrosionsschäden sowie Splittereinschläge an der gesamten Brücke machten eine grundlegende Sanierung erforderlich.

Neben der Instandsetzung aller Brückenansichten erfolgte oberhalb der Gewölbe ein vollständiger Neuaufbau mit lastverteilender Stahlbetonplatte, Dichtungs-, Schutz- und Deckschicht.

Die Eisenkonstruktionen wurden nach Auswechslung stark verrotteter Teile entrostet und neu beschichtet. Das neue Geländer der Brücke lehnt sich formal an das historische Geländer an. Es ist ein Stabgeländer mit Rohrholm und Schmuckelementen aus Schmiedeeisen und Stahlguss; für die Treppen- und Ufergeländer der Südseite wurde es in vereinfachter Form übernommen.
 

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