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Straßen und Brücken für Berlin: A 100 - 16. Bauabschnitt

Das Vorhaben


Schema des Bauabschnittes
Visualisierung des künftigen Streckenverlaufs der A100 © SenUVK/Arge SRB

Die Trasse verläuft auf 385 Metern im Tunnel (Grenzallee) und auf ca. 2,3 Kilometern in bis zu sieben Meter tiefer Troglage. Es werden bis zu sechs Meter hohe Lärmschutz­wände errichtet und zusätzlich ein lärm­optimierter Asphalt (sogenannter Flüster­asphalt) verwendet.
Diese Maßnahmen führen dazu, dass an fast allen Gebäude­fassaden die Immissions­grenzwerte eingehalten werden. Wo dies nicht der Fall ist, werden Ansprüche auf passiven Schallschutz erfüllt.

Während der Bauzeit sind Biotop­schutz­zäune für angrenzende Flora und Fauna sowie Schutz­zäune und Laich­gewässer zur Sicherung der Amphibien­bestände vorgesehen.
Grundsätze der Bau­planung sind die Minimierung der beanspruchten unversiegelten Flächen, die Sicherung des Ober­bodens in Deponien und die Verhinderung von Schadstoff­belastungen für das Grundwasser.

Die Eingriffe in die Umwelt werden nach Möglichkeit in der unmittel­baren Umgebung ausge­glichen. Dazu gehören der Trassen begleitende Grünzug, die parkartige Begrünung der Tunnel­decke, die Grün­verbindung Görlitzer Bahndamm, die Begrünung der Lärmschutz­wände sowie die Neupflanzung von ca. 650 Bäumen.

Parallel zur Autobahn wird künftig ein Betriebsweg verlaufen, der auf ganzer Länge von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden kann.

Wie auf den anderen Abschnitten der A 100 wird die Höchst­geschwindig­keit 80 km/h betragen.
Es werden drei Fahr­spuren und ein durchgehender Stand­streifen pro Richtung gebaut.

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Flyer
Der 16. Bauabschnitt der BAB A100
Neubau vom Autobahn­dreieck Neukölln zur Anschluss­stelle Am Treptower Park