Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona

Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter: berlin.de/wissenschaft/corona

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Aktuelle Informationen zu Corona-Maßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Stand: 30. März 2021

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Maßnahmen für die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gegen die Verbreitung des Coronavirus sowie Informationen zum Sommersemester 2021. Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung hat im März 2020 eine Taskforce eingerichtet, in der notwendige Maßnahmen und ihre Umsetzung laufend beraten werden. Die vereinbarten Schritte werden innerhalb der Hochschulen und Forschungseinrichtungen an ihre Mitglieder kommuniziert und auch auf dieser Website aktuell abgebildet.

Themen:
Betrieb an Hochschulen
Sommersemester 2021
Berliner Stufenplan
Individuelle Regelstudienzeit

Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Beschäftigte werden gebeten, sich mit spezifischen Nachfragen an ihre jeweiligen Einrichtungen zu wenden. Hierzu haben die Hochschulen eigene Webseiten mit Informationen eingerichtet.

Betrieb an Hochschulen

Update vom 30.03.2021:

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen haben sich darauf verständigt, infolge der neuen Bund-Länder Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die bestehenden Einschränkungen im Betrieb der Berliner Hochschulen bis zum 24. April 2021 zu verlängern. Die Durchführung des Sommersemesters 2021 beginnt damit im digitalen Modus. Die Hochschulen implementieren ihre Konzepte für den Einsatz von Corona-Tests, um angesichts der steigenden Infektionszahlen die Sicherheitsmaßnahmen für geplante Präsenzformate zu erhöhen, die zwingend notwendig und nicht digital durchführbar sind.

Für staatliche, private und konfessionelle Hochschulen einschließlich ihrer Einrichtungen gilt:
  • Bis zum 24. April 2021 finden an den Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen statt. Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden in digitalen Formaten durchgeführt.
  • Ausnahmen können nur erlaubt werden für bereits geplante Präsenzprüfungen, inklusive Aufnahmeprüfungen, sowie für Praxisformate, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. Die Personenzahl ist in diesen Ausnahmefällen auf maximal 25 Personen in einem Raum zu Prüfungszwecken zu begrenzen. Für Studierende ist die Teilnahme freiwillig, bei Nichtteilnahme entstehen ihnen keine Nachteile.
  • Unaufschiebbare medizinpraktische Formate der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind weiterhin möglich.
  • Wissenschaftliche Bibliotheken dürfen bis zum 24. April 2021 nur Online-Dienste und Leihbetrieb anbieten. Sofern es das Pandemiegeschehen zulässt, können Erweiterungen in den Services vorgenommen werden.
  • Für Abschluss- und Hausarbeiten verlängern die Hochschulen entsprechend ihren jeweils geltenden Rahmenordnungen die Bearbeitungszeiten bis zum 31.05.2021 oder treffen vergleichbare Regelungen.
  • Hochschulbeschäftigte, deren Tätigkeiten arbeitsorganisatorisch und technisch nicht zwingend eine Präsenz auf dem Campus erfordern, gehen weiterhin im Einvernehmen mit ihren Dienstvorgesetzten ihrer Arbeit soweit wie möglich im Homeoffice nach.
  • Für den externen Publikumsverkehr bleiben die Hochschulen bis 24. April 2021 geschlossen.

Einsatz von Testkonzepten
Im Rahmen der für das Sommersemester 2021 bereits geplanten Lehr-, Prüfungs- und Forschungsformate in Präsenz, die zwingend erforderlich sind und nicht in digitaler Form durchgeführt werden können, werden Verfahren für den Einsatz von Corona-Tests umgesetzt. Perspektivisch sollen die entwickelten Testkonzepte unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens gemäß den vereinbarten Grundsätzen zur Durchführung des Sommersemesters 2021 auch ergänzende Angebote ermöglichen.

Zur SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Sommersemester 2021

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) haben folgende Grundsätze für die Durchführung des Sommersemesters 2021 vereinbart:

  • Die Vorlesungszeit des Sommersemesters startet planmäßig zwischen dem 01.04.2021 an den Fachhochschulen und dem 12.04.2021 an den Universitäten und Kunsthochschulen sowie zu den entsprechenden Daten bei den privaten Hochschulen.
  • Das Sommersemester startet im digitalen Modus. Sofern und soweit es das Pandemiegeschehen zulässt, werden im Laufe des Sommersemesters Möglichkeiten der Präsenz in Studium und Lehre eröffnet. Die Hochschulen informieren die Studierenden frühzeitig darüber, welche Lehrangebote und Prüfungen in den Präsenzmodus wechseln können, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.
  • In Präsenz werden vorrangig solche Lehrangebote durchgeführt, die sich einer digitalen Durchführung entziehen. Darüber hinaus setzen die Hochschulen bei einer möglichen Umstellung auf Präsenzangebote eigene Schwerpunkte, mit denen sie dem pandemiebedingten Studienverlauf, besonderen Anforderungen von Studiengängen sowie den spezifischen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen.
  • Die wissenschaftlichen Bibliotheken unterstützen den Lehrbetrieb und das Prüfungsgeschehen mit ihren Online-Angeboten, Scan-Services und dem Leihbetrieb. Sie erweitern ihre Angebote, zum Beispiel durch Öffnung der Arbeitsplätze, soweit und sobald es das Infektionsgeschehen zulässt.
  • Die Mensen des Studierendenwerks Berlin werden ihr Click&Collect-Angebot bedarfsorientiert wieder aufnehmen.

Bei einer möglichen Umstellung auf Präsenzlehre sollen insbesondere Lehrangebote für Studienanfängerinnen und Studienanfänger berücksichtigt werden. Zudem ist ergänzend ein digitales oder hybrides Lehrangebot vorzusehen, um Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, im Studium bestmöglich zu unterstützen.

Prüfungen, die in Präsenz stattfinden müssen, werden unter Einhaltung der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (Abstands- und Hygieneregeln, Personenobergrenzen usw.) durchgeführt. Bei verbesserter Pandemielage können im Laufe des Sommersemesters auch solche Prüfungen wieder verstärkt in Präsenz stattfinden, die online nur unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden können. Dabei sollen Prüfungen, die aus dem Wintersemester 2020/21 in das Sommersemester verschoben werden mussten, prioritär behandelt werden, wenn diese für das Fortschreiten im Studienverlauf unverzichtbar sind. Die Hochschulen bemühen sich, solche Verschiebungen in das Sommersemester zu vermeiden.

Der Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen bildet den gemeinsamen Handlungs- und Entscheidungsrahmen für die Hochschulen und die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung, um auch im Sommersemester 2021 verlässlich und zugleich flexibel auf ein dynamisches Infektionsgeschehen reagieren zu können.

Weitere Informationen:
Zur Pressemitteilung vom 24.2.2021
Grundsätze für die Durchführung von Lehre und Studium im Sommersemester 2021 an den Berliner Hochschulen

Berliner Stufenplan

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung hat in Abstimmung mit der Berliner Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten (LKRP) den Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen entwickelt. Ziel ist es, den Hochschulen größtmögliche Planungssicherheit für die Durchführung von Lehre und Forschung zu geben und zugleich den Infektionsschutz sicherzustellen.

Der Stufenplan führt verschiedene bereits geltende Regelungen zusammen und definiert in drei Stufen konkrete Maßnahmen, die je nach Pandemiesituation notwendig werden können. Die drei Stufen orientieren sich dabei an der Corona-Ampel des Landes Berlin. Die jeweilige Stufe des Plans enthält Vorgaben und Empfehlungen, in welchem Umfang Präsenzlehre stattfinden kann, ob Zugangsbeschränkungen für den Campus notwendig sind, wann und wo das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend ist, und wie Prüfungen durchgeführt werden können.

Auch Regelungen für den Betrieb von Bibliotheken, Mensen und für den Hochschulsport sind im Stufenplan erfasst. Weiterhin wird dabei die seit März 2020 regelmäßig tagende gemeinsame Taskforce der Hochschulen und der Senatskanzlei alle notwendigen Entscheidungen eng begleiten und abstimmen.

Seit dem 8.10.2020 gilt für die Berliner Hochschulen Stufe 2 des Stufenplans:
Pressemitteilung zu Einschränkungen im Hochschulbetrieb bis 24. April, vom 30.3.2021
Pressemitteilung zum Betrieb an Berliner Hochschulen bis zum 31. März, vom 12.2.201
Pressemitteilung zum Betrieb an Berliner Hochschulen bis zum 15. Februar 2021, vom 22.1.2021
Pressemitteilung zum Betrieb an Berlins Hochschulen bis 31. Januar 2021 vom 8.1.2021
Pressemitteilung zu weiteren Beschränkungen des Hochschulbetriebs für die Zeit vom 16. Dezember bis 10. Januar vom 14.12.2020
Pressemitteilung zu weiteren Maßnahmen im Rahmen des Stufenplans vom 20.10.2020
Pressemitteilung zum Eintritt in Stufe 2 von 7.10.2020

Berliner Stufenplan
Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen
Anlage: Infografik zum Umgang mit Atemwegserkrankungen

Englische Übersetzung des Berliner Stufenplans:
Berlin’s Phased Plan for the Operation of Universities under Pandemic Conditions
Enclosure: Infographic Dealing with Respiratory Diseases

Individuelle Regelstudienzeit

Die Senatskanzlei hat die „Verordnung zur individuellen Regelstudienzeit auf Grund der Covid-19-Pandemie“ erlassen, die am 09.01.2021 im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht wurde und jetzt in Kraft getreten ist. Danach gilt für Studierende, die im Wintersemester 2020/21 an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berliner Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt waren, eine von der Regelstudienzeit abweichende, um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit, so dass sich die Förderungshöchstdauer beim BAföG-Bezug entsprechend erhöht. Damit unterstützen wir Bezieherinnen und Bezieher von BAföG, die aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen des Studienbetriebs Verzögerungen im Studienverlauf haben. Für das vergangene Sommersemester 2020 ist bereits eine entsprechende Regelung im Berliner Hochschulgesetz verankert worden.