Die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) und ihre Partnerinstitutionen

Mammy Wata - Figur im Boot
Bild: Dr. Maria Kecskési, Völkerkundemuseum München

“Global denken, lokal handeln“

ist Grundsatz der Berliner Entwicklungspolitik.

Der Berliner Senat verpflichtet sich mit den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Berlin Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsthema eng mit anderen internationalen Politikfeldern (Integration, Außenwirtschaft, Kulturaustausch, Hochschulkooperation) zu verknüpfen und durch sein Handeln für einen Ausgleich von sozialen, ökonomischen und ökologischen Interessen i.S. der Agenda 21 zu sorgen. Über 100 Botschaften, unzählige Verbände mit internationaler Ausstrahlung und über 300 entwicklungspolitische Akteure machen Berlin zu einem Zentrum, an dem vielfältiges Wissen in internationalen Angelegenheiten vorhanden ist und das hervorragende Möglichkeiten der Kommunikation und Außenwirkung bietet.

Die LEZ arbeitet in folgenden Schwerpunkten:

  • Förderung entwicklungspolitischer Projekte der Zivilgesellschaft in Zusam-
    menarbeit mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken, dem Berliner Entwicklungspoli-
    schen Ratschlag (BER e.V.) und Engagement Global gGmbH
  • Globales Lernen / Zusammenarbeit mit der Bildungsverwaltung, dem GIZ
    Schulprogramm Berlin und dem EPIZ – Entwicklungspolitisches Bildungs- und
    Informationszentrum e.V.
  • Städtepartnerschaften; Fairer Handel und Fair Trade Town in Zusammenarbeit
    mit den Berliner Bezirken
  • Veranstaltungen zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und städtischer Infrastruktur
    in Zusammenarbeit mit dem TU-Alumniprogramm, dem Seminar für Ländliche
    Entwicklung, der Stiftung Entwicklung und Frieden sowie der BGZ Berliner
    Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH
  • Kooperation mit Verbänden (IHK Berlin, Berlin Partner GmbH etc.) und Wirt-
    schaftsunternehmen in der internationalen Zusammenarbeit (z.B. Corporate
    Social Responsibility)

Unterstützt wird die LEZ durch den Beirat Entwicklungszusammenarbeit und weiteren Partnerinstitutionen.

Beirat Entwicklungszusammenarbeit

Der Beirat Entwicklungszusammenarbeit wurde aufgrund eines Beschlusses des Abgeordnetenhauses vom 10.04.1997 gegründet. Seine Aufgabe ist es, den Berliner Senat in allen entwicklungspolitisch relevanten Themen auf Landes- und Bundesebene zu beraten und dabei auch selbst gestaltend tätig zu werden.Weitere Informationen

Partnerinstitutionen der LEZ

ASA-Programm

Das ASA-Programm ist ein entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm, das seit mehr als 50 Jahren entwicklungspolitisch interessierte Menschen fördert. Teilnehmende des ASA-Programms besuchen und gestalten Seminare, arbeiten für drei Monate in einem entwicklungspolitischen Projekt.Weitere Informationen

Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. (BER e.V.)

Der BER e.V. ist das Netzwerk entwicklungspolitischer Initiativen, Vereine und Gruppen auf Berliner Landesebene. Aufgaben sind die Koordination der Mitgliedsorganisationen nach innen und die zentrale Interessenvertretung nach außen sowie Beratung für Initiativen, die Projekte durchführen wollen.Weitere Informationen

BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH

Die BGZ ist eine Berliner Gemeinschaftseinrichtung von Wirtschaft und Staat zur Durchführung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit. Träger sind das Land Berlin und die Handwerkskammer Berlin. Die BGZ ist gemeinnützig. Sie konzipiert und realisiert Projekte in Berlin und im Ausland.Weitere Informationen

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Das DIE zählt weltweit zu den führenden Think Tanks zu Fragen globaler Entwicklung und internationaler Kooperation. Das interdisziplinär ausgerichtete Institut vereint Forschung, Beratung und Ausbildung. Es bildet eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis.Weitere Informationen

Engagement Global

Engagement Global ist die Ansprechpartnerin in Deutschland für entwicklungspolitisches Engagement. Seit 1. Januar 2012 vereint sie Einrichtungen, Initiativen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen Arbeit aktiv für ein gerechtes globales Miteinander einsetzen.Weitere Informationen

Engagement Global gGmbH - Schulprogramm Berlin

Das Schulprogramm Berlin vermittelt Referentinnen und Referenten, die ihre konkreten Erfahrungen und ihr Wissen in der Entwicklungszusammenarbeit weitertragen. Mit vielfältigen Methoden und Anschauungsmaterialien machen sie globale Zusammenhänge erfahrbar.Weitere Informationen

EPIZ - Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V.

Das EPIZ ist ein Zentrum für Globales Lernen und entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Mit seinem Angebot zum Globalen Lernen und zur entwicklungsbezogenen Bildung richtet es sich überwiegend an Berliner allgemeinbildende und berufliche Schulen.Weitere Informationen

GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH

Die GIZ bündelt die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und InWEnt seit dem 1. Januar 2011 unter einem Dach. Als Bundesunternehmen unterstützt sie die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele in der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung.Weitere Informationen

Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB)

Das KWB ist ein internationales Zentrum für Wasserforschung und Wissenstransfer. Als Non-Profit Organisation vernetzt KWB die Forschungsaktivitäten der Berliner Universitäten, der Berlinwasser Unternehmensgruppe, Berliner KMU, der Verwaltung und dem Umweltdienstleistungsunternehmen Veolia.Weitere Informationen

Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (LZPB)

Die LZPB ist eine Einrichtung des Landes Berlin. Sie fördert die politische Bildung. Sie wirbt für die freiheitliche Demokratie, nicht jedoch für einzelne Meinungen. Ein Kuratorium, bestehend aus Mitgliedern des Abgeordnetenhauses Berlin, begleitet die Arbeit und sichert die Überparteilichkeit.Weitere Informationen

Promotor*innenprogramm

Entwicklungspolitik fängt zu Hause an, vor der eigenen Tür, in der eigenen Stadt. Wie in anderen Städten lebt Entwicklungspolitik auch in Berlin vor allem von Initiativen und Organisationen und diese wiederum vom ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen. Das Eine-Welt-Promotor*innenprogramm fördert dieses Engagement.

Seminar für ländliche Entwicklung (SLE) and der HU Berlin

Das SLE bietet praxisnahe Aus- und Fortbildung für zukünftige Fach- und Führungskräfte an. Das Angebot reicht von einem Postgraduiertenstudium über Fortbildungskurse bis hin zur anwendungsorientierten Forschung und Beratung von entwicklungspolitischen Organisationen und Universitäten.Weitere Informationen

Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW)

Die SKEW ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Sie unterstützt kommunale Akteure in ihrem entwicklungsbezogenem Engagement durch Qualifizierungs-, Informations- und Beratungsangebote. Sie setzt Modellprojekte um und gibt Hilfestellung zur finanziellen Förderung.Weitere Informationen

Stiftung Nord-Süd-Brücken (SNSB)

Die SNSB fördert zivilgesellschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sowie in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie wurde 1994 gegründet und ist parteipolitisch unabhängig, privat und gemeinnützig.Weitere Informationen

Technische Universität Berlin - Internationales Alumniprogramm

Schon seit einigen Jahrzehnten hält die TU Berlin über ihr Alumniprogramm Kontakt zu ihren Absolventinnen und Absolventen sowie allen anderen ehemaligen Angehörigen der Universität. Sie ist eine der Vorreiterinnen bei der Betreuung von Alumni in Deutschland.Weitere Informationen

Word University Service (WUS)

WUS ist eine internationale, politisch und konfessionell nicht gebundene Organisation, bestehend in über 50 Ländern der Erde. Seit 1992 koordiniert und informiert die WUS-Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd über die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland.Weitere Informationen