Projekte im Rahmen europäischer Aktionsprogramme mit Beteiligung der LEZ

Länder und Flaggen von Europa
Bild: koya79 - Fotolia.com

Die europäischen Aktionsprogramme bieten der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) eine gute Möglichkeit mit ihren Partnerinstitutionen internationale Projekte voranzutreiben und sich international zu vernetzen. Aktuell ist die LEZ Partner in 2 Projekten:

EuropeAid

Link zu: EuropeAid
Bild: mirpic – Fotolia.com

Die hier beschriebenen Projekte werden durch die Europäische Kommission im Rahmen von EuropeAid gefördert. EuropeAid erarbeitet die Entwicklungshilfestrategien der EU und leistet über Programme und Projekte Entwicklungshilfe in der ganzen Welt.Weitere Informationen

TriNet Global - Local Authorities, Business Sector and Universities as Agents for Change

Ein europäisches Kooperationsprojekt zur Stärkung globaler Verantwortung in der Gesellschaft

Laufzeit: Januar 2013 – Dezember 2015
Website: www.trinet-global.eu
Ansprechpartnerin: Stefani Reich

Partnerschaft:

  • Lead Partner : Land Berlin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, LEZ
  • Partner in Berlin: EPIZ, Transfair, Alice-Salomon-Hochschule, BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit
  • Europäische Partner: Stadt Linz und Südwind-Agentur (AT), Gemeinde Prag 2 und Ökumenische Akademie Prag (CZ), Gemeinde Bornholm und Hammerhus Fairtrade Concert (DK)

Städte engagieren sich in internationalen Städtenetzwerken und treten für nachhaltige Entwicklungen und good governance ein. Gleichzeitig fördern Sie nachhaltiges Engagement der Wirtschaft insbesondere in den Handlungsfeldern städtische Infrastruktur, Wasserressourcen-management, Energieeinsparung, nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung. Wichtige innovative Impulse gehen von Universitäten und Institutionen und Verbänden der Wirtschaft in nachhaltigen Prozessen aus. Nachhaltigkeit umfasst auch globale Aspekte – der Austausch von Wissen in internationalen Netzwerken, die von Hochschulen, Städten und Wirtschaftsinstitutionen und – verbänden gebildet werden, ist von zentraler Bedeutung. Nachhaltiges wirtschaftliches Handeln, insbesondere im Bereich der städtischen Infrastruktur, kann positiven Einfluss auf Lebens- und Arbeitsbedingungen im globalen Süden haben. Die Kooperation engagierter Stakeholder sowie der Aufbau und die Verbesserung von Netzwerken ist Ziel des Projektes. Der Austausch zu best practice und innovativer Umsetzung von Projekten soll die nachhaltige Entwicklung und das Engagement von Städten, Wirtschaft und Hochschulen fördern. Netzwerke zwischen Akteuren in entwicklungspolitischen und Nachhaltigkeitsfragen gilt es aufzubauen und zu verstärken. Initiativen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit oder Fairer Handel sollen angestoßen werden. Verwaltungen und Akteure der Zivilgesellschaft arbeiten auch zusammen, um Spannungsfelder nachhaltigen Wirtschaftens sichtbar und transparent werden zu lassen: Verantwortung für die Einhaltung von Kernarbeitsnormen bei Zulieferern oder Subunternehmen im globalen Süden, Transparenz der Handelsketten etc.

Das Projekt umfasst drei Komponenten:

  • Netzwerken, Sensibilisierung und Schulungen für Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit
  • Stärkung von Fairem Handel und Fairer Beschaffung (Fair-Trade-Town Initiativen, Strategien für Kommunen zur Beschaffung u.a., Kampagnen etc.)
  • Einbindung von Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsthemen in der Hochschulbildung (Curriculaentwicklung, Seminarangebote und Materialien)

Schwerpunkte der Projektarbeit in Berlin sind Beratungen und Workshops zu städtischer Infrastruktur und ihre Verbesserung im globalen Maßstab, die Förderung der Beteiligung von Unternehmen (bes. KMU) an internationalen Aktivitäten, die Begleitung weiterer Berliner Stadtbezirke bei der Zertifizierung als Fair Trade Town sowie die Entwicklung und pilothafte Umsetzung von Lernbausteinen zur globalen Dimension in der Hochschule. Die Erfahrungen aus diesen Aktionen sollen in Empfehlungen für die weitere Zusammenarbeit der Stakeholder im Bereich Entwicklungskooperation münden.

Logo EU

Dieses Dokument wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für die Inhalte dieser Veröffentlichung trägt allein die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, sie dürfen unter keinen Umständen als Wiedergabe der Position der Europäischen Union betrachtet werden.

Global Fairness: Globales Lernen in der Schule

Logo Global Fairness

Ein europäisches Projekt zur Verankerung entwicklungspolitischer Themen in der Schule – in Curricula, Schulprogrammen und in der Unterrichtspraxis.

Laufzeit: Januar 2013 – Dezember 2015
Website: www.globfair.be-fair.eu
Ansprechpartnerin: Doris Wegener

Es ist traurige Realität, dass die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ungleichheiten zwischen dem Globalen Süden im Verhältnis zum Globalen Norden stetig größer werden. Die Menschen im Globalen Norden müssen erkennen, wie fundamental sich ihr Lebensstil und ihr Konsumverhalten auf Entwicklungsländer auswirken und was sie gegen diese Ungleichheiten tun können.

Das Projekt „Global Fairness“ greift diese Thematik auf und initiiert sie dort, wo Menschen auf das Leben vorbereitet werden – in den Schulen. Hier finden sich also unsere „Agents for Change“ – „Agenten für den Wandel“. „Global Fairness“ ist das Nachfolgeprojekt von “Awareness for Fairness“- dessen innovative Weiterentwicklung. Die wichtigsten Themen rund um „Global Fairness“ sollen in den Klassenzimmern – in Lehrplänen, in Bildungsangeboten, in den alltäglichen Unterricht – integriert werden. Das Projekt richtet sich daher an Schulakteure – insbesondere an Manager/innen und Lehrkräfte, an Schüler/innen sowie an Schulverwaltungen.

Wir erwarten von „Global Fairness“ eine Vielzahl von Wirkungen für die Schulen im Bereich Globales Lernen. Dazu gehören u.a. die Integration von globalen Themen in den Lehrplänen und Schulprogrammen, eine bessere Methodenkompetenz der Lehrkräfte und ein gestärktes Engagement bei den Kindern und Jugendlichen – als „Agenten für den Wandel“. Schulen können sich als Faire Schule zertifizieren lassen und damit globale Fairness im Schulprofil nachhaltig verankern.

Langfristig sollen so ein Bewusstsein für globale Fairness gestärkt und Änderungen im Konsumverhalten angestoßen werden. Dafür wird das Projekt vielfältige Materialien zur Nutzung im Unterricht zur Verfügung stellen – Handbücher für Lehrkräfte ebenso wie Arbeitsmaterialien für die Schüler/innen, Ausstellungen oder ein “Globales Klassenzimmer”. Den speziellen Projektnutzen für Berlin sehen wir in der Stärkung der internationalen Vernetzung der Berliner Schulen und der begleitenden NROs sowie der Unterstützung bei der Umsetzung der neuen curricularen Vorgaben für den Lernbereich globale Entwicklung in den Berliner Schulen.

Logo EU

Dieses Dokument wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für die Inhalte dieser Veröffentlichung trägt allein die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, sie dürfen unter keinen Umständen als Wiedergabe der Position der Europäischen Union betrachtet werden.