Neue Online-Technologieplattform sammelt und beleuchtet Innovationen

Pressemitteilung vom 08.10.2014

Online-Auftritt auch Baustein für Initiative zur Modernisierung der Vergabepraxis

Der Innovationsstandort Berlin hat unter der Adresse www.berlin-innovation.de online ab sofort sein neues Aushängeschild. Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, und der Vorstandsvorsitzende der Technologiestiftung Berlin, Nicolas Zimmer stellten die Website heute vor.

Jedes zweite Berliner Unternehmen plant, 2014 eine Innovation auf den Markt zu bringen. Das ergab eine Umfrage der Technologiestiftung. Leider bleiben neue Produkte und Dienstleistungen oft im Verborgenen oder werden nur im Spezialistenkreis wahrgenommen. Das soll die neue Technologieplattform ändern, in dem sie technische Weiterentwicklungen oder Neuerfindungen aufspürt und in einem Register prominent zur Schau stellt.

Die Plattform ist ein wichtiger Baustein der Initiative der Wirtschaftssenatorin zur Modernisierung der Vergabepraxis. Hintergrund: Die über 2.000 Vergabestellen des Landes Berlin vergeben geschätzt Aufträge im Wert von 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr – vom Schulessen bis zur Software. Auch wenn neue Produkte wirtschaftlich häufig nachhaltiger sind haben innovative Lösungen bei der Auftragsvergabe oft das Nachsehen, weil weder die Ausschreibung entsprechend offen gefasst, noch die Vergabestelle die neuesten Entwicklungen im Blick haben können. Hilfestellung bei der Suche nach modernen Technologien bietet www.berlin-innovation.de. Die Website wurde initiiert und realisiert durch die Technologiestiftung Berlin. Die Internetseite dient gleichzeitig nach außen als Visitenkarte für die Referenzstadt Berlin, die nicht nur neue Lösungen konstruiert, sondern auch die Kraft zur Anwendung hat.

Cornelia Yzer: „Es kann nicht sein, dass wir Berlin nach außen als Smart City verkaufen und die besten Erfindungen dann an uns vorbeiziehen lassen. Die Vergabestellen von Behörden wie von landeseigenen Unternehmen haben mit der Technologieplattform als Clearingstelle die Chance, selbst zum Showroom für Innovationen zu werden.“

Auf www.berlin-innovation.de werden innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen nach Branchen präsentiert. Rubriken wie „Vorteile und Lösungen“, Einsatzgebiete und Zielgruppen“ sowie „Referenzen“ sortieren die Angebote benutzerfreundlich.

Die Startversion präsentiert zunächst rund zwanzig Unternehmen. Die Beispiele reichen von energieeffizienten Beleuchtungskörpern über Softwarelösungen für die Verwaltung großer Wohnungsbestände bis zu intelligentem Fuhrparkmanagement. Die ersten Einträge haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technologiestiftung recherchiert. Im nächsten Schritt können innovative Unternehmen und Netzwerke sich anmelden und ihre Innovationen selbst eintragen, die dann anhand transparenter Kriterien von der Technologiestiftung auf Originalität und Qualität geprüft werden.

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin, verspricht sich viel von dem Onlineauftritt: „Berlin weiß oft gar nicht, was es alles weiß. Dabei kann die Stadt für ihre weitere Modernisierung auf exzellente Lösungen aus Berlin zurückgreifen. Die neue Plattform soll einen Überblick über das Wissen der Stadt geben und Innovationen auf ihrem Weg in die Anwendung unterstützen.“

Dass die stete Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen eine Kernaufgabe von Unternehmen ist, wissen auch die Manager von Karl Weiss Technologies. Die Zehlendorfer sind mit ihren innovativen grabenlosen Technologien im Bereich städtische Infrastruktur eine der ersten gelisteten Firmen der Technologieplattform. Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Schwert: „Nur wer innovativ ist, kann wirtschaftlich erfolgreich sein. Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen der Stadt praktizieren dies. Es ist schön, dass die neue Technologieplattform jetzt ein Schaufenster der Innovationen bietet und die neuen Produkte und Verfahren sichtbar macht, die in Berlin entstehen.“

Pressekontakt:
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Pressesprecherin
Claudia Hamboch
Tel. 030 9013-7418
E-Mail: claudia.hamboch@senwtf.berlin.de

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Tel. 030 4630-2504
E-Mail: nippel@technologiestiftung-berlin.de