Senatorin Yzer: Leistungsstarke Berliner Industrie entwickelt Lösungen für Zukunftsfragen

Pressemitteilung vom 05/14/14

Tour mit Senatorin Yzer und UVB-Präsident Dr. Niehage durch vier Unternehmen zeigt volle Bandbreite der technologieorientierten und vernetzten Industrie der Hauptstadt

Die Industrie der Hauptstadt präsentiert sich zukunftsorientiert, wettbewerbsfähig und leistungsstark – und das mit fast 106.000 Beschäftigten und einer Exportquote von rund 55 Prozent. Von der hohen Bedeutung der Industrie für des Wirtschaftsstandort Berlin haben sich die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer , und der Präsident der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), Dr. Udo Niehage , heute (Mittwoch) bei einer Unternehmenstour durch die Industriestadt Berlin überzeugt. Besucht wurden vier Unternehmen, die die Bandbreite der technologieorientierten und vernetzten Industrie der Hauptstadt aufzeigen. Anlass war die heute Abend stattfindende 3. Lange Nacht der Industrie .

Senatorin Yzer : „Zu einer dynamischen und internationalen Metropole wie Berlin gehört auch eine leistungsstarke Industrie. Sie entwickelt Lösungen für die Herausforderungen Mobilität, Energieversorgung, Umweltschutz und moderne Produktion, die gerade wachsende Städte betreffen. Viele der Lösungen für die „Smart Cities“ von morgen sind bereits heute „Made in Berlin“: In der Hauptstadt werden innovative Technologien entwickelt, moderne Produktionsprozesse gesteuert und Smart-Grid-Technologien oder Elektro- und Hybridantriebe entwickelt und produziert. Mit einer profilierten Forschungslandschaft sowie einer wissensbasierten und kreativen Start-up-Szene sowie qualifizierten Fachkräften bietet Berlin die Standortbedingungen, die Unternehmen für die Entwicklung von zukunftsfähigen Produkten, aber auch für die Fabrik von morgen brauchen.“

Dr. Udo Niehage : „Die Berliner Industrie ist breit und innovativ aufgestellt. Die Industrietour zeigt, dass unsere industriellen Unternehmen die Chancen, die sich in den Bereichen Mobilität, Energietechnik und moderne Fertigungstechnik ergeben, aktiv nutzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Wachstum des Industriestandorts leisten. Auf der heutigen Langen Nacht der Industrie können sich viele Interessierte zudem ein Bild von der Leistungsfähigkeit und den beruflichen Möglichkeiten in der Berliner Industrie machen.“

Bei Thales Deutschland stand das Thema Entwicklung neuester innovativer Leit- und Sicherungstechnik für den Schienenverkehr im Mittelpunkt. Das Unternehmen Schindler Aufzüge und Fahrtreppen präsentierte in seiner Deutschlandzentrale sein modernes Trainingscenter, in dem pro Jahr rund 650 Monteure und Servicetechniker ausgebildet werden. Mehrere Millionen Kunststoffgehäuse und Spritzgussformen produziert das mittelständische Familienunternehmen India Dreusicke Berlin an modernsten Industriegeräten. Die „Nullnergiefabrik“ gewinnt zudem Produktionswärme zurück für Heizung und Warmwasserbereitung. Zum Abschluss zeigte Schneider Electric auf dem EUREF-Campus seine Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende und -technik der Zukunft als Teil der Vision einer intelligenten Stadt – der „Smart City Berlin“.