Senatorin Yzer und der französische Botschafter Gourdault-Montagne eröffnen „Smart-Cities“-Konferenz

Pressemitteilung vom 14.04.2014

Intelligente Lösungen für urbane Herausforderungen der Zukunft stehen im Mittelpunkt der Diskussionen

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer und der französische Botschafter in Deutschland, Maurice Gourdault-Montagne, begrüßen am Dienstag, 15. April, um 16:30 Uhr rund 200 deutsche und franzöische Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter zu einer „Smart-Cities“-Konferenz in der französischen Botschaft in Berlin. Senatorin Yzer und der Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftskreises, Gonzague Dejouany, werden aus deutscher bzw. französischer Perspektive urbane Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft vorstellen. Bei der anschließenden Diskussion stehen die Themen „Smart Mobility“ und „Smart Districts“ im Mittelpunkt.

Senatorin Yzer : „Berlin ist auf dem besten Wege zu einer der führenden Smart Cities Europas zu werden. Als Praxislabor bringt die Hauptstadt schon heute ‚smarte‘ Referenzprojekte direkt zur Anwendung. Besonders in den Bereichen Energie und Mobilität gibt es vielfältige Kooperationen zwischen deutschen und französischen Unternehmen. Hier profitieren beispielsweise die Metropolen Berlin und Paris von intensiven Wirtschaftskontakten und den guten Kooperationen zu Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Vernetzung auch zwischen Startups und etablierten Unternehmen beider Städte werden wir weiter voranbringen.“

Berlin als wachsende Stadt braucht intelligente und ganzheitliche Lösungen, um die urbanen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Schon heute können hier in überschaubaren Strukturen smarte Lösungen entwickelt, erprobt und für weltweite Anwendungen skaliert werden. Ein sehr gutes Beispiel für „Smart Mobility“ ist das Thema Elektromobilität. Im Rahmen der Konferenz präsentieren die Berliner Firmen Hubject und Ubitricity ihre Angebote für intelligente Ladestationen. Hubject kooperiert seit Februar dieses Jahres mit dem französischen Joint-Venture GIREVE SAS im Bereich „eRoaming“. Die französische Bolloré-Gruppe entwickelt Elektrobatterien und betreibt in Paris das erste flächendeckende elektromobile Carsharing-System in einer europäischen Metropole. Das Unternehmen will seine Kooperationen mit Berliner Startups intensivieren.

Im Mittelpunkt des Panels „Smart Districts“ stehen innovative stadtplanerische Ansätze aus Frankreich und Deutschland sowie smarte Technologien wie intelligente Stromnetze (smart grids) zur Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugung und -speicherung, Energieübertragung und -verteilung, die in Berlin teilweise bereits heute zum Einsatz kommen. Ein Beispiel dafür ist der EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg. Die Experten aus Berlin und Paris erörtern, wie wir in Zukunft in den Städten noch smarter wohnen können.

Frankreich ist für Berliner Unternehmen (nach den USA) der zweitwichtigste internationale Absatzmarkt. 2013 wurden dorthin Waren im Wert von knapp 800 Mio. Euro (2012: 763 Mio. Euro) ausgeführt. Französische Unternehmen wie Total, Sanofi-Aventis, Les Galeries Lafayette, Gaz de France, Alstom, Electricité de France und Veolia arbeiten seit Jahren erfolgreich in Berlin.

Terminhinweis für Journalisten:

Dienstag, 15.04.2014, 16:30 Uhr
Ort: Französische Botschaft, Pariser Platz 5, 10117 Berlin
Senatorin Yzer und der französische Botschafter Gourdault-Montagne eröffnen „Smart-Cities“-Konferenz

Termin für Wort- und Bildjournalisten zum Auftakt

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Dienstag, 15.04.2014, 10:00 Uhr ,
per E-Mail an: pressestelle@senwtf.berlin.de .
Die Zulassung ist aus Sicherheitsgründen nur in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis möglich.