Europäischer Binnenmarkt
Umsetzung europäischer Richtlinien
Unterstützung der Zusammenarbeit im Bereich des Binnenmarktes durch neue Technologie
Beratung für kleine und mittlere Unternehmen
Enterprise Europe Network (EEN)
Der gemeinsame Binnenmarkt dient der Erreichung der im EG-Vertrag (EG-V) verankerten vier Grundfreiheiten. Diese haben hauptsächlich die Beseitigung von Hemmnissen im innergemeinschaftlichen Wirtschaftsverkehr zum Ziel.
Europäische Richtlinien sind EG-Rechtsakte, die an die Mitgliedstaaten gerichtet sind, und diese zur Verwirklichung bestimmter Ziele verpflichten. Richtlinien setzen regelmäßig eine Frist, innerhalb deren sie in innerstaatliches Recht umgesetzt werden müssen. Mit der Umsetzung wird der Inhalt der Richtlinie Teil der nationalen Rechtsordnung und gilt somit für alle, die vom Umsetzungsakt (z. B. einem Gesetz) betroffen sind.
Für viele Bürger von Interesse sind die vor Kurzem umgesetzten Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen
sowie die Dienstleistungsrichtlinie
.
Letztere regelt die Konditionen, zu denen Dienstleistungserbringer in den Mitgliedstaaten ihre Dienstleistung erbringen können.
Weitere Informationen
zur Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in Berlin.
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen ist für die Einführung eines IT-Netzwerkes, das die EU-Kommission entwickelt hat, in Berlin und dessen Koordination verantwortlich. Das Binnenmarktinformationssystem – Internal Market Information System (IMI) erleichtert den Verwaltungen der Mitgliedstaaten die Zusammenarbeit auf elektronischem Wege.
Nachfragen zur Anerkennung einer Berufsqualifikation eines Dienstleistungserbringers oder zu einem Sachverhalt im Rahmen der Dienstleistungsrichtlinie, die ein Mitgliedstaat an einen anderen Mitgliedstaat richtet, werden durch IMI übersetzt und automatisch der zuständigen Behörde zugeleitet. So ist eine schnellere Bearbeitung möglich.
Das Europareferat der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen steht für Koordinierungsfragen als Berliner Ansprechpartner zur Verfügung.
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Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes Berlin zu stärken, ist eine wesentliche Aufgabe der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Dieses Ziel wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht.
Auch staatliche Zuwendungen (Beihilfen) tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Unternehmen zu stärken. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen regt die Teilnahme an EU-Förderprogrammen, insbesondere den EU-Strukturfonds und den sog. Aktionsprogrammen an.
Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg berät unter anderem zu EU-Förderprogrammen. mehr »![]()
Die Förderfibel der IBB
gibt einen Überblick über die Berliner Förderprogramme. Diese Programme wurden im Europareferat auf die Vereinbarkeit mit dem Europäischen Beihilfenrecht geprüft und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gegebenenfalls bei der Europäischen Kommission angemeldet. Sie entsprechen dem geltenden Beihilfenrecht.
Zudem wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen bei der Berlin Partner GmbH ein Angebot für ansässige Unternehmen etabliert, das Leistungen verschiedener Institutionen bündelt. So werden Wege verkürzt und Genehmigungsprozesse vereinfacht. Ziel des neuen Unternehmensservice
ist die Unterstützung von Unternehmen bei Standortsicherung und Expansion.
Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg informiert über wirtschaftsrelevante Entwicklungen, Initiativen und Programme der Europäischen Union und hilft Unternehmen bei der Suche nach Geschäfts- und Technologiepartnern. Es weist in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg den Weg durch die umfangreichen Informationen aus Brüssel.
20 Europaexperten in den vier beteiligten Trägereinrichtungen sind eng mit Fachleuten in Beratungsstellen des Enterprise Europe Network aus ganz Europa vernetzt. Sie bieten integrierte Europadienstleistungen für Ihr Unternehmen an und stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung.
Die EU-Kommission hat dieses neue europaweite Netzwerk zu Beginn des Jahres 2008 ins Leben gerufen. 100 regionale Konsortien in 40 Ländern, über 500 regionale wirtschaftsfördernde Einrichtungen, Industrie- und Handelskammern und Technologieagenturen mit insgesamt 4.000 Mitarbeitern arbeiten darin eng zusammen.
Im Rahmen von Aktivitäten der Oderpartnerschaft besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem westpolnischen Konsortium des Enterprise Europe Network „B2Europe Westpoland“.
Das Konsortium des EEN-BB besteht aus:
Berlin Partner GmbH
Tel.: (030) 39 980 278, E-Mail
IHK Ostbrandenburg
Tel.: (0335) 5621 1440, E-Mail
TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
Tel.: (030) 63 925 174, E-Mail
ZukunftsAgentur Brandenburg
Tel.: (0331) 660 3201, E-Mail
Weiterführende Links:
Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg![]()
Beratungsstellen des Enterprise Europe Network in Deutschland![]()
Beratungsstellen des Enterprise Europe Network in Polen![]()