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Regionaler Schwerpunkt, Städtepartnerschaften & EXPO


Regionaler Schwerpunkt

Die aktuellen regionalen Schwerpunkte der Berliner Außenwirtschaft wurden in Abstimmung mit den relevanten Akteuren entwickelt.

Das Projekt "Kooperation mit der MENA-Region" (MENA = Middle East, North Africa) wurde von der SenWTF-Hausleitung wegen der großen Potenziale dieses stark wachsenden Wirtschaftsraumes im Oktober 2008 definiert, um die Handelsbeziehungen der Berliner Wirtschaft auszubauen und weiter zu intensivieren. Regionaler Schwerpunkt sind die Staaten des Golfkooperationsrates, inhaltlicher Schwerpunkt ist die Gesundheitswirtschaft.

Die Bedeutung der Region Asien-Pazifik für die Berliner Wirtschaft zeigt sich nicht zuletzt an und in der Durchführung der Asien-Pazifik-Wochen Berlin (APW) alle zwei Jahre - ein gelungenes Beispiel eines gemeinsamen Projekts von Akteuren des Landes Berlin, des Bundes und asiatischer Partner.

Wir unterstützen dort und darüber hinaus Initiativen für weitere Kooperationen mit asiatischen Partnern insbesondere aus China und Japan, wenn möglich im Rahmen der Berlin-Brandenburgischen Cluster.

Für die Zusammenarbeit mit Partnern in der Russischen Föderation spielt die Städtepartnerschaft Berlin-Moskau eine wesentliche Rolle, die durch einen Gemeinsamen Ausschuss koordiniert und gesteuert wird. Die Cluster Mobilität, Energie, Gesundheit und IuK/Medien spielen hier eine wesentliche Rolle.

Städtepartnerschaften - Austausch für die Berliner Wirtschaft

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ist sehr daran interessiert, im Rahmen der Städtepartnerschaften Berlins die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen, so z. B. mit Moskau, Peking, Tokio, Istanbul, und Warschau. Unser Ziel ist es, Berliner Unternehmen einen leichteren Zugang zur diesen Wirtschaftsräumen zu ermöglichen. Es gibt vielfältige Aktivitäten, die dieser Zusammenarbeit dienen;

Eine große Bedeutung hat dabei die Städtepartnerschaft mit Moskau. Am 24. Mai 2011 unterzeichneten beide Stadtoberhäupter in Moskau im Rahmen des 20-jährigen Städtejubiläums ein gemeinsames Memorandum, welches unter anderem die Vertiefung der Wirtschaftskooperation beider Metropolen festlegt. Diese Zusammenarbeit umfasst die wichtigsten Kompetenzen unserer Hauptstadt, insbesondere die Bereiche Energie und Energieeffizienz, Verkehr und Verkehrstechnik, Optische Technologien und Gesundheitswirtschaft. In naher Zukunft sollen diese um die Bereiche IT und Kommunikationstechnologien/Medien erweitert werden. Die besondere Bedeutung dieser Schwerpunkte wird in der Gemeinsamen Absichtserklärung des Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland und des Sonderbeauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit über die Durchführung des Deutschlandjahres in Russland 2012-2013 sowie des Russlandjahres in Deutschland 2012-2013 deutlich. Anknüpfend an Veranstaltungsformate wie das „Deutsch-Russische Jahr der Bildung, der Wissenschaft und Innovation“ und die „Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen“ geht es darum, die ganze Bandbreite der Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung abzubilden.

Auch die Städtepartnerschaft mit Peking wird durch gegenseitige Delegationsbesuche und gemeinsame Projekte belebt. Zunehmend besuchen zahlreiche Delegationen aus allen Teilen Chinas Berlin, suchen Kontakte zum Senat und zu den Wirtschaftsakteuren und informieren sich bei unseren Partnern über Ansiedlungsmöglichkeiten und Wirtschaftsförderung.
Auf Verwaltungsebene gibt es einen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen dem Senat für Wirtschaft und Peking.

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Berliner Beteiligung an Weltausstellungen (EXPO)

EXPO 2012 in Yeosu/Korea(Externer Link)

Thema: „The Living Ocean and Coast: Diversity of Resources and Sustainable Aktivities“ („Der lebende Ozean und die Küste: Ressourcenvielfalt und nachhaltige Aktivitäten”)

EXPO 2015 in Mailand/Italien
Thema: „Feeding the planet, energy for life“ (“Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“)

Ziel der EXPO 2015 in Mailand ist es, Technologie, Innovation, Kultur, Tradition und Kreativität mit den Themen Ernährung und Essen zu verbinden. Damit wird an die Nachhaltigkeit früherer Weltausstellungen (z. B. Saragossa 2008(Externer Link) „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ und Shanghai 2010 „Better City – better Life“) angeknüpft. Die weitere Globalisierung erfordert auch von der Weltausstellung neue Ansätze zur Lösung des Ernährungsproblems sowie der Gesundheit der Menschen.

Laut Information des Bundesministeriums für Wirtschaft(Externer Link) wird das EXPO-Gelände um einiges kleiner sein als in Shanghai; 1,1 Millionen m² sind vorgesehen und es befindet sich mitten in Mailand (derzeit Freifläche). Die Messe Frankfurt hat sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und den Zuschlag als Durchführungsgesellschaft erhalten. Als Pavillondirektor werden Herr Erol Altunay, als Stellvertreter Donald Wich und Helga Schrod agieren. Seitens Deutschlands ist ein Finanzvolumen von ca. 48 Mio. EUR vorgesehen, der Deutsche Pavillon soll eine Größe zwischen 4000 und 6000 m² haben.

Der Ideenwettbewerb der Bundesländer ist nun erfolgreich abgeschlossen worden und Berlin ist mit einer Reihe von interessanten Projektvorschlägen beteiligt, die von der Messe Frankfurt gesichtet und für die noch zu bestimmende Kreativagentur (Ausschreibung zur Gestaltung des Deutschen Pavillons September 2012) medial aufbereitet werden.
Bis zum Jahresende wird diese Agentur die Projekte dann prüfen und auswählen. Dieser Prozess soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein, sodass die Projektgeber Anfang 2013 eine Information erhalten, ob ihr Projekt für Mailand berücksichtigt wurde oder nicht.

Kontakt

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin Stadtplan

Tel.: (030) 9013-0
Fax: (030) 9013-8455
E-Mail

Pressestelle
Tel.: (030) 9013-7418
Fax: (030) 9013-8281
E-Mail

Regionaler Schwerpunkt

René Franke
Tel.: (030) 9013-8423
Fax: (030) 9013-7490
E-Mail

Städtepartnerschaften & EXPO

Dr. Gabriele Schütze
Expo-Beauftragte
Tel.: +49 30 9013-8217
Fax: +49 30 9013-8528
E-Mail