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Die Ernährungsindustrie in Berlin



Die Ernährungsindustrie ist neben der Fahrzeugbau- und der Elektroindustrie eine der Umsatz- und Beschäftigungsstärksten des Landes. Im Jahr 2007 erwirtschafteten die 11.500 Beschäftigten der 105 in Berlin ansässigen Betriebe* aus dem Ernährungswirtschaftlichen Bereich einen Umsatz von 10,5 Mrd. EUR und damit ein Drittel des Gesamtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes in Berlin.

Das Produktionsprofil der Region zeichnet sich durch hochwertige regionale Spezialitäten sowie international bekannte Markenprodukte aus.
Durch die urbane Struktur der Hauptstadt ist die Ernährungsindustrie traditionell eher weniger landwirtschaftlich geprägt, so dass der Fokus in Berlin auf der Produktion von Röstkaffe, Süßwaren und Dauergebäck liegt. Heutzutage ist das Spektrum weiter und umfasst neben dem Genannten vor allem die Getränkeindustrie, die Fleisch- und Tabakverarbeitung.

Berlins einzigartige Forschungsdichte auch im ernährungsrelevanten Bereich ist Garant für die stete Innovationsfähigkeit der ansässigen Unternehmen. Des weiteren kommen den Unternehmen weitere positive Standortfaktoren zugute, wie die jungen, gut ausgebildeten und motivierten Fachkräfte als auch die gute Eignung Berlins als Testmarkt. Vielleicht auch ein Grund für die Industrie seit der Jahrtausendwende kontinuierlich (in Sachanlagen) zu investieren und damit den Standort Berlin weiter auszubauen und zu festigen.

Auch die jährlich stattfindende „Grüne Woche“, die weltgrößte Verbrauchermesse für Landwirtschaft & Ernährung mit rund 1.600 Ausstellern aus über 50 Ländern und 400.000 Besuchern zeigt die Bedeutung von Berlin für die Ernährungsindustrie.


* mit mehr als 20 Beschäftigten

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