Berlin, Sachsen, Thüringen und Brandenburg erwarten von Siemens Erläuterungen zu Stellenabbau und Standortschließungen

Pressemitteilung vom 22.11.2017

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an den Vorstand von Siemens gewandt und zu einem Gespräch nach Berlin eingeladen.

Erwartet werden Erläuterungen zu den Schließungs- und Abbauentscheidungen der Siemens-Standorte in Sachsen, Thüringen und Berlin und den zugleich angekündigten Verlagerungsplänen von Produktion ins Ausland. Nach Auffassung der Wirtschaftssenatorin und der Wirtschaftsminister entbehren die Siemens-Entscheidungen jeder fachlichen und wirtschaftlichen Grundlage. Vor dem Hintergrund der hohen Gewinne von Siemens und der Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Standorte können sie diese Entscheidungen nicht nachvollziehen. Eingeladen wurden die Vorstandsmitglieder Janina Kugel, Personalmanagerin und Lisa Davis, Leiterin des Siemens Sektors Energy sowie Willi Meixner, CEO des Bereiches Power and Gas.