Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH durch Senatorin Ramona Pop eröffnet – die ersten Highlights des Tages

Pressemitteilung vom 25.10.2017

Bereits um 09:00 eröffnete Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die CREATING URBAN TECH 2017. In ihrer Rede betonte die Gastgeberin: “Die wachsende Stadt steckt voller Potenziale, aber stellt uns auch vor große Herausforderungen. Wir in Berlin erleben seit Jahren in beeindruckender Weise, wie Startups neue, innovative Ideen entwickeln und zu Geschäftsmodellen ausbauen. Mit der heutigen Konferenz wollen wir aufzeigen, wie große Städte neue Konzepte, Ideen und Visionen digitalgeprägter urbaner Technologien adaptieren, daraus lernen und sich dabei entstehende Geschäftsmodelle zu Nutze machen.”

Ein erster (inter)nationaler Input auf der Roadmap der Smart Cities wurde bereits im ersten Panel des Tages diskutiert. Neben dem geplanten Berliner Großprojekt „Urban Tech Republic“ auf dem Tegel-Gelände waren die Metropolen London und Amsterdam durch Philipp Rode und Ger Baron vertreten. Der Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, Dr. Philipp Bouteiller, stand Frage und Antwort zu seinem Stadtentwicklungsprojekt und den dazugehörigen Hürden. Während Amsterdam sich gegen langwierige bürokratische Stadtverwaltungen auflehnt und neue Impulse in Richtung Schnelligkeit in und bei der Entstehung von Smart City gibt, steht der Londoner Stadtplaner Philipp Rode der Geschwindigkeit trotzdem kritisch gegenüber. Mobilität ist zwar sein Spezialgebiet, doch sollte man die Menschen, die durch autonomes Fahren ihren Job verlieren, nicht aus den Augen verlieren.

Assaf Biderman vom MIT SENSEable City Lab, rückte anschließend in seiner Keynote das Big Picture in den Fokus. „Der Begriff “Smart City” macht für mich wenig Sinn. Städte waren schon immer klug, und zwar wegen der Menschen, die in ihnen wohnen. Zum Beispiel erhöht sich mit dem Wachstum der Städte nicht nur die finanzielle Leistung pro Kopf, sondern auch die kreative Leistung. Technologie und Daten sind nur ein Eckpfeiler, wenn es darum geht, mehr Lebensfähigkeit in Städten zu ermöglichen – bessere Orte für den menschlichen Austausch zu schaffen.“

Unter dem Motto „The Berlin Summit: connected.urban.smart“ präsentieren und debattieren nun schon zum dritten Mal 350 Technologie-Experten die wichtigsten Urban Tech-Trends und -Strategien für die kommenden Jahre. Erneut vernetzt die Konferenz die globale Zukunftsbranche mit Ideengebern und der vibrierenden Startup-Szene der Hauptstadt. Neben Diskussionen zu „Smart City Culture“ und „Integrated Smart Production“ werden im Laufe des Tages auch ausgewählte Visionäre und regionale Startups die Chance bekommen, mit ihren Ideen zu begeistern.

Die Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH ist eine Veranstaltung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Investitionsbank Berlin (IBB), konzipiert vom Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank.

Pressekontakt
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Marie Sophie Hunze
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