Berlin Art Week lässt die Hauptstadt vom 13. – 17. September erneut zum internationalen Treffpunkt der Kunst werden

Pressemitteilung vom 06.09.2017

In einer Woche ist es soweit: Zwei Messen mit rund 200 beteiligten Galerien, starke Einzel- und Gruppenausstellungen, eine große Retrospektive, ein Künstlerfilm Festival und neue Partner. Die Programmvielfalt der Berlin Art Week lässt die Hauptstadt vom 13. – 17. September erneut zum internationalen Treffpunkt der Kunst werden.

Zum sechsten Mal gibt die Berlin Art Week in knapp einer Woche einen Überblick über das aktuelle Geschehen in der zeitgenössischen Kunst. Das Programm ist in diesem Jahr besonders vielfältig und enthält alles, was das Herz von Kunstliebhabern, Sammlern und Gästen aus der ganzen Welt höher schlagen lässt. Die Berlin Art Week wird ermöglicht durch die Förderung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Die Berlin Art Week präsentiert sich zum sechsten Mal als attraktives Schaufenster der zeitgenössischen Kunst und setzt Galerien, Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Werke gekonnt in Szene. Rund 40 Ausstellungen sind extra für die Art Week entwickelt worden. Mit der Marke, aber auch unserer Beteiligung am VBKI Preis für Berliner Galerien stärken wir den Kunstmarkt am Standort und machen die Vielfalt künstlerischer Produktion sichtbar. Mit über 150 Veranstaltungen im Programm und zahlreichen Höhepunkten wollen wir auch dieses Mal die Besuchermarke von 100.000 knacken.“

Die Messen art berlin und Positions Berlin
Im Mittelpunkt des Programms der Berlin Art Week stehen erneut die Messen. Die Namen der teilnehmenden Galerien aus mehr als 16 Ländern kündigen ein breites Spektrum künstlerischer Positionen an, das Berliner und internationale Künstlerinnen und Künstler auf dem Kunstmarkt vorstellt. Unter der Leitung von Maike Cruse, die bereits Direktorin der abc war, stellt die neu gegründete art berlin in Kooperation mit der Art Cologne rund 110 Galerien vor. Nicht nur deutlich mehr Teilnehmer werden in diesem Jahr in der Station am Gleisdreieck ihre Künstler zeigen, auch das Profil der Messe erfährt neben junger sowie etablierter zeitgenössischer Kunst mit der Kunst der Moderne eine thematische Erweiterung. Die Positions Berlin Art Fair lädt das internationale Kunstpublikum in die Arena Berlin ein. Ausgewählt haben die Direktoren Kristian Jarmuschek und Heinrich Carstens diesmal 84 Aussteller, Newcomer genauso wie Galerien mit langjähriger Ausstellungstradition. Mit wachsendem Interesse am Berliner Kunstmarkt sind viele Galerien aus Osteuropa vertreten, die mittlerweile einen deutlichen Schwerpunkt unter den internationalen Teilnehmern der Messe bilden. Die Gallery Openings der teilnehmenden Berliner Galerien erweitern das Spektrum um mehr als 100 Ausstellungen in den Galerieräumen der Stadt. Der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) vergibt erstmals in Kooperation mit dem Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe einen mit 10.000 Euro dotieren Galerienpreis zur Berlin Art Week.

Das einzigartige Profil der Berlin Art Week entsteht aus dem gemeinsamen Engagement der Partner – den Messen, Museen, Kunstvereinen, Privatsammlern und Projekträumen, die vom 13. bis 17. September in die Hauptstadt einladen. In diesem Jahr trägt auch das Berliner Traditionsunternehmen GASAG erstmals mit einer Unterstützung des Programms bei, das jeden Tag besondere Schwerpunkte bietet:

Mittwoch, 13. September 2017
Zum Auftakt zeigt das Artist Filmfestival la > x anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles kalifornische Künstlerfilme im Kino Arsenal. Das Festival ermöglicht dem Publikum auf der großen Kinoleinwand den Zugang zu Kunstfilmen, die sonst oft nur in Galerien oder Messekojen gezeigt werden. In der Stadt verteilt eröffnen die Einzelausstellungen von Willem de Rooij – Whiteout (KW Institute for Contemporary Art), Thomas Feuerstein – Prometheus Delivered (Haus am Lützowplatz) und Daria Martin – A Hunger Artist (Schering Stiftung). Die Akademie der Künste widmet Danièle Huillet und Jean-Marie Straub die Ausstellung Sagen Sie’s den Steinen und beleuchtet eines der einflussreichsten, zugleich kontroversesten Werke des modernen Kinos. Die Ausstellung Portrait of a Nation im me Collectors Room gibt einen Einblick in das Schaffen von 50 zeitgenössischen Künstlern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Neue Berliner Kunstverein stellt die Retrospektive Harun Farocki – Mit anderen Mitteln – By Other Means vor und widmet damit einem der wichtigsten und international einflussreichsten deutschen Filmemacher zusammen mit Partnern wie Savvy Contemporary, dem Harun Farocki Institut und dem Kino Arsenal Ausstellungen und Filme.

Donnerstag, 14. September 2017
Neben den Messen art berlin und Positions Berlin startet das viertägige Festival of Future Nows 2017→ ∞im Hamburger Bahnhof, das als Kollaboration mit dem Institut für Raumexperimente von Olafur Eliasson über 100 Künstlern Freiraum für Ideen und deren Umsetzungen bietet. Bei den Performances stehen die Künstlerin Miet Warlop (HAU Hebbel am Ufer) und der Tänzer und Choreograph Boris Charmatz (Volksbühne Berlin, Tempelhof Hangar 5) im Mittelpunkt. 20 künstlerische Projekträume und –initiativen werden mit dem Preis der Projekträume und –initiativen 2017 ausgezeichnet. Die meisten von ihnen eröffnen am Donnerstag und bieten von Freitag bis Sonntag gemeinsame Öffnungszeiten an. Die freien Projekträume, deren Zahl in Berlin besonders groß ist, tragen wesentlich zum Auftritt zeitgenössischer Kunst in der Hauptstadt bei.

Freitag, 15. September 2017
Weitere Ausstellungen der Partnerinstitutionen reihen sich in das Programm ein. In der Berlinischen Galerie eröffnet die Ausstellung 3612,54 m³ vs 0,05 m³ von Monica Bonvicini, die sich mit dem Begriff und der Funktion der Fassade auseinandersetzt. Die Präsentation findet zeitgleich zu ihrer Teilnahme an der 15. Istanbul Biennale statt und wird Elemente aus beiden Städten enthalten. Wilson Díaz ist derzeit Artist in Residence des DAAD Künstlerprogramms. Zur Berlin Art Week zeigt die daadgalerie Chimera, in der der Künstler mit seiner Sammlung aus Plattencovern aus mehreren Jahrzehnten auf die politische Situation und die Bildkultur in Kolumbien aufmerksam macht. C/O Berlin eröffnet Danny Lyon – Message to the Future und Willi Ruge – Fotoaktuell. Am Abend eröffnen in der Stadt verteilt die teilnehmenden Berliner Galerien von art berlin und Positions Berlin und die Preisverleihung der künstlerischen Projekträume und –initiativen 2017 der Senatsverwaltung für Kultur und Europa findet in der Bar Babette statt. Eine Podiumsdiskussion zum Thema Stadt und Raum, sowie Filme, Performances und eine Party umrahmen die Auszeichnung.

Samstag / Sonntag, 16. und 17. September 2017
Am Wochenende ist die Vielfalt der Angebote besonders groß. Der Schinkel Pavillon eröffnet am Samstag The Care With Which The Rain Is Wrong mit zwei Arbeiten des Künstlers Geoffrey Farmer. Die Berlin Art Week bietet für die Besucher geführte Touren in Kooperation mit Niche Berlin an und das Netzwerk Berliner Projekträume führt mit dem Fahrrad zu den Preisträgerräumen. 14 Berliner Privatsammlungen öffnen ihre – teils sehr privaten – teils musealen Räume mit Sonderöffnungszeiten und Führungen. Je nach Sammlungsschwerpunkt und privater Vorliebe, sind verschiedene Genres der zeitgenössischen Kunst, aber auch Kombinationen mit anderen Epochen zu sehen.

Die Berlin Art Week wird ermöglicht durch die Förderung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der GASAG AG. Die gemeinnützige Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin verantwortet die Koordination und Kommunikation.

Das Programm sowie Bildmaterial im Pressebereich unter:
www.berlinartweek.de / Facebook, Twitter, Instagram / #berlinartweek