Bürgermeisterin Ramona Pop beim Asia-Europe Meeting (ASEM) in Lissabon

Pressemitteilung vom 25.05.2017

Die Berliner Bürgermeisterin Ramona Pop reist vom 24. bis 27. Mai nach Lissabon und wirbt dort für den Innovations- und Gründungsstandort Berlin. Die Wirtschaftssenatorin vertritt Berlin in der portugiesischen Hauptstadt beim 4. Asia-Europe Meeting (ASEM). Frau Pop diskutiert dort mit Kollegen aus Europa und Asien die Bedeutung von Innovation und Gründungsgeschehen für die Entwicklung der Städte.

In ihrer Rede an die Konferenz (Donnerstag) stellt Ramona Pop Berlins hohe wirtschaftliche und wissenschaftliche Dynamik heraus. “Es sind Innovationen und Gründergeist, die uns mit ihrer Dynamik davor bewahren, den Anschluss an internationale Entwicklungen zu verpassen. Deswegen stehen sie im Zentrum unserer Wirtschafts- und Innovationspolitik in Berlin.”

Berlin sei ein Beispiel für die Möglichkeiten, Zukunft positiv zu gestalten, so Pop. “Mut zur Veränderung gehört zu Berlin. Mutige Menschen haben in Berlin die Mauer zu Fall gebracht und damit die Teilung Europas überwunden. Berlin hat diesen Geist der Veränderung auch heute noch: Unsere Generationenaufgabe ist es, mit Innovationskraft und Gründergeist für lebenswerte Metropolen zu kämpfen – Metropolen mit sauberer Luft und funktionierender Mobilität für alle, mit moderner Infrastruktur und weniger Rohstoffabhängigkeiten – und mit neuen Arbeitsplätzen in einer digitalisierten Lebenswelt.”

Während ihres Aufenthaltes in Lissabon wird Ramona Pop den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Berliner Energieagentur und der Energie- und Umweltagentur Lissabon begleiten (Freitag). Darin erklären beide Unternehmen, künftig beim Know-how-Transfer und bei europäischen Förderprojekten zusammenzuarbeiten. „Der Klimawandel stoppt nicht an unseren Landes- oder Stadtgrenzen”, sagt die Senatorin. „Wir wollen Klimaneutralität erreichen. Aber dazu brauchen wir starke Partner, die die gleichen Ziele haben wie wir. Internationale Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erreichen dieser Ziele. Wir müssen unser Wissen teilen und voneinander lernen.“

Ähnliche Kooperationen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz und des Klimaschutzes hat die BEA bereits mit Buenos Aires, Mexiko-Stadt und Tel Aviv abgeschlossen.

Alle zwei Jahre bietet das ASEM Meeting kommunalen Entscheidungsträgern europäischer und asiatischer Städte ein Dialogforum. Gemeinsam diskutieren die Städtevertreterinnen und Vertreter die Herausforderungen, vor denen Städte auf beiden Kontinenten stehen, sowie mögliche Lösungsansätze. In diesem Jahr werden die Schwerpunkte des Treffens neben Innovation und dem Gründungsgeschehen bei Mobilität und Nachhaltigkeit, Inklusion und interkulturellen Aspekten liegen.