Senatorin Pop: Perspektive für die Berliner Wirtschaft bleibt günstig

Pressemitteilung vom 05.04.2017

In Berlin wird sich der wirtschaftliche Aufschwung auch 2017 fortsetzen. Mit einem erwarteten Wachstum von 2,2 % wäre die Entwicklung wie schon im letzten Jahr zudem besser als im Bundesdurchschnitt. Dies geht aus dem neuesten Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hervor.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: “Die Perspektive für die Berliner Wirtschaft bleibt günstig. Vor allem die Binnenkräfte mit der hohen Dynamik in den Dienstleistungsbranchen und der starken Bautätigkeit sorgen für Impulse. Mit der hohen Wirtschaftsdynamik nimmt außerdem die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze spürbar zu. Auch wenn internationale Risiken für die Konjunktur bestehen, kann erneut von einer überdurchschnittlichen Entwicklung in der Hauptstadt ausgegangen werden. Im Jahr 2017 ist aus heutiger Sicht ein Wachstum von 2,2 % zu erwarten. Die Bundesregierung rechnet für Deutschland insgesamt mit einem Plus von 1,4 %. Damit wäre die Entwicklung in Berlin das vierte Jahr in Folge besser als im Bundesdurchschnitt.”

Die stärksten Wachstumsimpulse gehen von den Berliner Dienstleistungsbranchen aus, die bereits 2016 deutlich zulegen konnten. Mit dem Einzelhandel und dem Gastgewerbe sind konsumnahe Branchen weiter expandiert, unterstützt durch den Berlin-Tourismus. Mit 12,7 Millionen Gästen und 31,1 Millionen Übernachtungen erzielte Berlin 2016 hier neue Höchstwerte. Auch setzte sich der Aufschwung in Wachstumsbranchen wie den unternehmensnahen Dienstleistungen und Information/Kommunikation fort. Diese positiven Entwicklungen dürften 2017 anhalten. Die Aufträge im Bauhauptgewerbe sind, getrieben durch den Wohnungsbau, im letzten Jahr mit zweistelligen Raten gestiegen. In der Industrie gab es 2016 noch keine starke Konjunkturdynamik, sie zeigte sich aber gefestigt. Hierzu haben höhere Exporte beigetragen, bei denen Berlin im letzten Jahr ein Plus von insgesamt 8,2 % verzeichnete.

Den gesamten Konjunkturbericht finden Sie hier.