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Kostenfallen im Internet

Icon Ausrufezeichen auf einem Pfeil
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Ob beim Online-Shopping, bei Abonnements oder Gewinnspielen: Kostenfallen im Internet lauern überall. Gemeint sind damit das Anbieten angeblich kostenloser Dienste. Erst nach Annahme des Angebots merken die Verbraucherinnen und Verbraucher, dass es sich um einen zahlungspflichtigen Dienst gehandelt hat. Um dieser Verschleierung entgegenzuwirken, gibt es gesetzliche Regelungen gegen Kostenfallen im Internet.

Gesetzliche Grundlagen zum Schutz vor Kostenfallen im Internet

Die Verbraucherrechterichtlinie der Europäischen Union fordert, dass Verbraucherinnen und Verbraucher durch einen deutlichen Hinweis auf einen Kauf aufmerksam gemacht werden müssen (z. B. “zahlungspflichtig”). Die Umsetzung der Richtlinie sowie die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelte Buttonlösung bilden das gesetzliche Fundament zum Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Kostenfallen im Internet.

Buttonlösung zum Schutz vor Kostenfallen im Internet

Pikto Finger drückt YES Button
Bild: Scanrail - Fotolia.com
Zum besseren Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Buttonlösung entwickelt. Sie besagt, dass vor dem Bezahlvorgang im Internet ausdrücklich darauf hingewiesen werden muss, dass der nächste Schritt der verpflichtende Kauf ist.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com
Haben Verbraucherinnen und Verbraucher den Verdacht in eine Kostenfalle im Internet geraten zu sein, sollten sie als erstes das Unternehmen kontaktieren, mit dem der angebliche Vertrag zustande gekommen ist. Sind sie Opfer einer Kostenfalle im Internet geworden, können sie sich mit einer Beschwerde an die Bundesnetzagentur wenden. Die eCommerce Verbindungsstelle beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland bietet ebenfalls Hilfestellung an. Berlinerinnen und Berliner, die zu Schaden gekommen sind, können sich an die Internetwache der Berliner Polizei wenden.