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Unlauterer Wettbewerb

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Unlauterer Wettbewerb liegt laut Wettbewerbsrecht dann vor, wenn das Verhalten von Unternehmen gegen die guten Sitten, also gegen die vorherrschende Rechts- und Sozialmoral verstößt. Auch die Unterscheidung, welche Art von Werbung zulässig und welche unlauter ist, ist im UWG festgelegt. Beispiele für unlauteren Wettbewerb sind irreführende Angaben zu Produkten, falsche Versprechungen oder besonders aggressive Verkaufsmethoden. Verbraucherinnen und Verbraucher werden sowohl durch europäische als auch nationale Regelungen vor solchen Methoden geschützt.

Gesetzliche Grundlagen zu unlauterem Wettbewerb

Die Richtlinie 2005/29/EG der Europäischen Union (EU) über unlautere Geschäftspraktiken schützt Verbraucherinnen und Verbraucher vor Schädigungen durch unlauteren Wettbewerb. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) bildet in Deutschland die rechtliche Grundlage. Im UWG werden unter anderem die Bußgelder für unlautere Geschäfte geregelt.

Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (Wettbewerbszentrale) ist die größte bundesweite und grenzüberschreitende Institution, die die Einhaltung des UWG überwacht und gegen unlautere Geschäftspraktiken vorgehen darf. Vebraucherinnen und Verbraucher haben die Möglichkeit, sich bei der Wettbewerbszentrale über einen Wettbewerbsverstoß zu beschweren.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com
Erste Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher sollte das Unternehmen sein, das Geschäftspraktiken anwendet, die als unlauter einzustufen sind. Können sich Unternehmen und Verbraucherin oder Verbraucher nicht einigen, kann Beschwerde beim Europäischen Verbraucherzentrum eigereicht werden. Die Wettbewerbszentrale bietet ebenfalls die Möglichkeit, gegen Unternehmen mit unlauteren Geschäftspraktiken vorzugehen.