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Faxwerbung

Icon Faxgerät auf einem Pfeil
Bild: Ainoa - Fotolia.com

Unerwünschte Faxwerbung ist nicht nur lästig und blockiert die Leitung, sondern kostet den Empfänger auch Geld: Das Faxgerät des Empfängers quillt über, Toner- und Papierverbrauch sind enorm. In vielen Privathaushalten gibt es kein Faxgerät mehr, von unerwünschter Faxwerbung sind also meist Unternehmen betroffen. Juristisch spielt es aber keine Rolle, ob ein Unternehmen oder ein Privathaushalt von unerwünschter Faxwerbung betroffen ist.

Gesetzliche Grundlagen für Faxwerbung

Als gesetzliche Grundlage für Faxwerbung gelten das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) § 7 und das Telemediengesetz (TMG) § 6. Das UWG untersagt die Werbung per Fax, E-Mail oder Telefon ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung von Empfängerinnen und Empfängern. Die gesetzlichen Regelungen gelten sowohl für Faxwerbung als auch für E-Mail-Werbung. Weitere Informationen zu den gesetzlichen Grundlangen bietet die Seite zur E-Mail-Werbung im Verbraucherportal.

Eintrag in die Robinsonliste schützt vor unerwünschter Faxwerbung

Ein Eintrag auf die vom Deutschen Dialogmarketing Verband (DDV) herausgegebene sogenannte Robinsonliste kann die Flut von Werbefaxen eindämmen. Alle an den DDV angeschlossenen Unternehmen erhalten nach Eintrag in die Liste die Nachricht, dass entsprechende Adressaten nicht mehr mit unerwünschter Werbung belästigt werden dürfen. Der Eintrag in die Robinsonliste ist zumindest bei seriösen, dem DDV angeschlossenen Firmen eine Lösung, die Werbeflut einzudämmen.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com
Wer unerwünschte Werbung per Fax erhält, kann das versendende Unternehmen darauf hinweisen, dass diese Werbung nicht erwünscht ist. Sollten die Werbefaxe von dem Unternehmen nicht aufhören, gibt es – wie bei unerwünschter E-Mail-Werbung – die Möglichkeit, Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einzulegen.