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Medikamente

Apotheker greift nach einer Medikamentenpackung für eine Kundin
Bild: contrastwerkstatt / Fotolia.com

Die wichtigste rechtliche Grundlage des Arzneimittelwesens ist das Arzneimittelgesetz (AMG). Daneben gibt es Regelungen u. a. für die Preisgestaltung sowie die Höhe der Zuzahlungen durch Patientinnen und Patienten. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente müssen in der Regel von den Patienten selbst bezahlt werden. Wer seine Medikamente über eine Versandapotheke bestellt, sollte auf die Seriosität des Anbieters achten.

Rechtliche Grundlagen

Das Arzneimittelgesetz (AMG) will Patientinnen und Patienten vor gesundheitlichen Schäden durch die Anwendung von Arzneimitteln schützen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit (SenGesundheit) bietet auf ihren Seiten einen Überblick über die geltenden Gesetze in diesem Bereich.

Kostenübernahme und Zuzahlung bei Medikamenten

Kosten für Medikamente werden nicht immer von der Krankenkasse übernommen. Apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Medikamente müssen beispielsweise privat bezahlt werden. Sind die Medikamente gleichzeitig apothekenpflichtig und verschreibungspflichtig, übernimmt die Krankenkasse zumindest einen Teil. Die Senatsverwaltung für Gesundheit informiert auf ihren Internetseiten umfassend zum Thema Kostenübernahme bei Medikamenten.

Medikamentenpreise

Ampullen, Spritze, Stethoskop und Tabletten liegen auf einem Tisch
Bild: Zerbor / Fotolia.com

Preise von verschreibungspflichtigen Medikamenten:

Pharmaunternehmen können den Preis für neu zugelassene verschreibungspflichtige Medikamente frei bestimmen und oftmals müssen Patientinnen und Patienten dafür kräftig zuzahlen. Läuft der Patentschutz für ein Medikament aus, dürfen andere Hersteller ein sogenanntes Generikum mit dem gleichen Wirkstoff produzieren, das preiswerter als das Original verkauft werden kann. Verordnet der Arzt also nur einen Wirkstoff und nicht ein spezielles Medikament, können Verbraucherinnen und Verbraucher durch die Wahl eines Generikums Geld sparen.

Preise von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten:

Die Preise für nicht verschreibungspflichtige Medikamente können Apothekerinnen und Apotheker selbst festlegen. Aber auch hier kann sich die Frage nach einem kostengünstigeren Produkt mit dem gleichen Wirkstoff für Verbraucherinnen und Verbraucher lohnen.

Versandapotheken und Internetapotheken

Der Versand von Medikamenten über eine Versand- oder Internetapotheke ist nach § 11 a des Apothekengesetztes (ApoG) grundsätzlich zulässig. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten allerdings die Anbieter auf Seriosität prüfen. Der Bundesverband der Deutschen Versandapotheken (BVDVA) hat eine Übersicht zum Erkennen einer seriösen Versandapotheke zusammengestellt.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com
Sollten Verbraucherinnen und Verbraucher Beratungsbedarf oder Beschwerden im Zusammenhang mit Medikamenten haben, können sie sich an die nächste Apotheke oder an die eigene Ärztin oder den eigenen Arzt wenden. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet gezielte Beratungen zum Thema Medikamente an. Die örtliche Verbraucherzentrale steht ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.