Gesundheitsschutz beginnt mit Hygiene. Dieser Fakt gilt jetzt um so mehr. Die Menschen sind wegen der Weiterverbreitung der Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, besorgt. Sie ist eine Tierseuche und das Virus H5N1 nach wie vor nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Gefahr durch das aggressive Virus besteht für unsere Nutztiere. Für die Geflügelbestände sind deshalb alle vorsorglichen Maßnahmen zu treffen. Für die Bevölkerung besteht derzeit bei Einhaltung der üblichen Hygieneregeln (keine Kadaver anfassen, nach Wildtierkontakt Hände waschen) keine Gefahr. Die Menschen brauchen aber Aufklärung und Information, damit sie sich der Situation angemessen verhalten können. Und das heißt: Im Alltag die Hygieneregeln beachten. Vor allem die Hände gründlich mit Seife waschen.
Alle Halter von Nutz- und Ziergeflügel sind aufgefordert, für eine optimale Haltungshygiene zu sorgen. Für die Berliner Bevölkerung besteht keine Gefahr. Hygienemaßnahmen sind allerdings strikt zu beachten, denn Gesundheitsschutz beginnt immer mit Hygiene.
Wer tote Wasser- oder Greifvögel findet, sollte den Fund den örtlichen Veterinärämtern oder der Feuerwehr melden. Auf keinen Fall kranke oder verendete Tiere anfassen, auch nicht Federn aufsammeln. Jedoch, nicht jeder tote Spatz oder Singvogel sollte gemeldet werden, wenn er vereinzelt aufgefunden wird. Denn Spatzen und Tauben gelten als nicht besonders anfällig für den Geflügelpest-Erreger. Warnung vor Berührung gilt aber - wie bei verendeten Wildtieren generell - auch für diese Vögel.
Für weiterführende Fragen bzw. zum Anzeigen von Auffälligkeiten können die bezirklichen Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter kontaktiert werden.
Für die Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen zur Geflügelpest informieren Sie sich bitte anhand der folgenden Merkblätter.







