Berliner Hundegesetz

Frau führt einen Hund an der Leine über eine Straße
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Das neue Berliner Hundegesetz trat am 22. Juli 2016 in Kraft. Das Gesetz sieht den Erlass zweier Rechtsverordnungen vor, in denen Einzelheiten zur Durchführung des Gesetzes normiert werden. Eine bereits erlassene Verordnung bestimmt, welche Rassen und deren Kreuzungen als gefährlich eingestuft werden (sogenannte Rasseliste). Eine weitere Verordnung befindet sich noch in der Vorbereitung und wird Näheres zum Sachkundenachweis, zum Hunderegister etc. regeln. Bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung (voraussichtlich Anfang 2018) gelten bestimmte Regelungen des „alten“ Hundegesetzes weiter.
Im Folgenden haben wir die wesentlichen Änderungen im Vergleich zum bisherigen Hundegesetz sowie deren jeweils voraussichtlichen Zeitpunkt des Inkrafttretens zusammengestellt.

Bereits geltende Regelungen:

  • Hunde können nicht mehr einfach auf Flohmärkten oder von Privatpersonen gekauft werden (besserer Tierschutz, weniger auffällige Hunde)
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  • Das bestehende Gebot, Hundekot zu beseitigen, wird besser durchsetzbar
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  • Bezirke können für zusätzliche Bereiche die Mitnahme von Hunden untersagen
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  • Bezirke können einfacher Gebiete zu Auslaufgebieten für Hunde erklären
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Zukünftige Regelungen

  • Wer einen Hund neu erwirbt, wird motiviert, aber nicht gezwungen, sich Sachkunde anzueignen
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  • Erstmals Handhabe gegen ungeeignete gewerbliche Hundeausführer (sog. Dogwalker)
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  • Der Erwerb und die Haltung von Hunden lässt sich über ein Register nachvollziehen
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Berliner Hundegesetz (aktuelle Version)

Hundegesetz Lesefassung - sofort in Kraft tretende wichtige Neuregelungen in Farbe

PDF-Dokument (141.4 kB) - Stand: 22.07.2016

Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin (Lesefassung)

PDF-Dokument (60.3 kB) - Stand: 10.10.2004