Haltung gefährlicher Tiere

Vogelspinne sitzt auf einer Hand
Bild: Bo Valentino - Fotolia.com

Gefährliche Tiere wildlebender Arten dürfen in Berlin nicht von Privatpersonen gehalten werden, egal ob in der Wohnung oder anderswo. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Menschenaffen, große Raubkatzen, Panzerechsen, Giftschlangen, giftige Spinnen und Skorpione. Für einige weniger gefährliche Arten können die zuständigen Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter der Bezirke Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Rechtliche Grundlage für das Halten gefährlicher Tiere in Berlin

Die Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere wildlebender Arten legt fest, welche Tierarten in diese Kategorie fallen und welche Bedingungen für Ausnahmegenehmigungen erfüllt sein müssen. In Teil A der Anlage aufgeführte Arten dürfen grundsätzlich nicht von Privatpersonen gehalten werden. Teil B enthält ein Verzeichnis der Arten, die nur von Privatpersonen gehalten werden dürfen, die eine gültige Ausnahmegenehmigung besitzen.

Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere wildlebender Arten

PDF-Dokument (277.8 kB) - Stand: 10. Januar 2017

Ausnahmegenehmigungen für das Halten gefährlicher Tiere

Das Halten von Tieren, die in Anlage Teil B der Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere wildlebender Arten aufgeführt sind, ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft. So müssen z. B. Sachkunde und die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen nachgewiesen werden. Ein Führungszeugnis muss ebenfalls vorgelegt werden. Der Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung kann beim zuständigen Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt gestellt werden. Alle notwendigen Voraussetzungen, erforderlichen Unterlagen, Gebühren und Rechtsgrundlagen sind beim Service-Portal Berlin aufgelistet.