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Abhilfe Gefahrensituation – Beispiel

Problemlage und umgesetzte Verbesserungsmaßnahme am Knotenpunkt Bismarckstraße / Kaiser-Friedrich-Straße

Darstellung der Unfallanalyse

Die Unfallkommission erstellt eine Unfallanalyse und veranlasst wenn nötig den Umbau der Infrastruktur, meistens einer Kreuzung. Diesen Umbau können neue oder neu programmierte Ampelanlagen, Änderungen bei den Verkehrszeichen, eine stärkere Verkehrsüberwachung oder eine Neugestaltung der Radwege umfassen.

Folgendes Beispiel an der Kreuzung Bismarckstraße / Kaiser-Friedrich-Str. soll dies verdeutlichen.

Abbildung 1

Bildvergrößerung: Beispielauswertung: Unfalllage (Dreijahreskarte)
Beispielauswertung: Unfalllage (Dreijahreskarte)
Bild: Verkehrsmanagement

An der Kreuzungsecke links unten (südwestliche Ecke) ist eine Häufung von Unfällen zwischen Rechtsabbieger und Fahrradfahrer zu erkennen.

Hauptursache für das Auftreten besonders schwerer Unfälle zwischen rechtsabbiegenden Kraftfahrzeugen und Radfahrer an der Südwestecke dieses Knotenpunktes ist die Tatsache, dass der Radweg aufgrund der Lage schlecht überblickt werden kann.

Abbildung 2

Bildvergrößerung: Toter Winkel der Autofahrer
Toter Winkel der Autofahrer
Bild: Verkehrsmanagement

Die rot schraffierte Fläche stellt den toten Winkel des Autofahrer dar. In diesem toten Winkel befindet sich der Radweg, der entsprechend schlecht eingesehen werden kann. Darin liegt die Hauptursache für das Auftreten der schweren Unfälle.

Problemlösung durch Maßnahme der Unfallkommission

Bildvergrößerung: Maßnahme zur Problemlösung
Maßnahme zur Problemlösung
Bild: Verkehrsmanagement

Abbildung 3

Die Lage des Radwegs wurde verändert. Dafür wurde eine Fahrspur für den motorisierten Verkehr verwendet. So hat sich die Sichtbeziehung zwischen allen Verkehrsteilnehmern verbessert und das Unfallrisiko ist gesunken.