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Informationsstelen: Bessere Orientierung in der Stadt

Bildvergrößerung: Übersichtskarte der Informationsstelen
Übersichtskarte der Informationsstelen
Bild: SenUVK

Viele Wege werden in Berlin zu Fuß zurückgelegt. Nicht immer ist der kürzeste Weg entscheidend, sondern es gilt auch die Stadt zu entdecken. Zur Stärkung des Fußverkehrs sollen deshalb Informationsstelen helfen, über die Umgebung zu informieren oder Hinweise zu Serviceeinrichtungen und ÖPNV-Stationen zu vermitteln.

Bis zu 220 Informationsstelen sollen künftig in Berlin für eine gute Information von Bürger*innen und Tourist*innen sorgen. Die neuen Stelen enthalten Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Umgebungskarten sowie Informationen z.B. zu ÖPNV-Anschlüssen, Taxiständen, Toiletten, Spielplätzen und Polizeidienststellen in einem Umkreis von 500 Metern. Sie haben dabei teilweise digitale als auch analoge Displays.

Das Angebot ist barrierefrei gestaltet, die Inhalte sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Alle Informationsstelen sind im Rahmen des Projektes „Free WiFi Berlin“ mit einem freien WLAN-Angebot ausgestattet. Gemeinsam mit den bereits bestehenden blauen Hinweisschildern gehören die Stelen zum „Touristischen Informationssystem Berlin“.

Die Informationsstelen werden in der Innenstadt ebenso wie in den Außenbezirken aufgestellt, überwiegend an U- und S-Bahnhöfen, aber auch an besonders stark frequentierten Plätzen und Sehenswürdigkeiten. Die Standorte wurden auf Grundlage von Studien und Gutachten im Rahmen einer Standortkonzeption ausgewählt und mit den Bezirken abgestimmt.Die ersten acht der Informationsstelen sind bereits fertiggestellt. Sie stehen in den Bezirken Charlottenburg, Mitte, Lichtenberg, Köpenick und Zehlendorf. Die Standorte sind: Hardenbergplatz (analog), Alexanderplatz (analog und digital), Breitscheidplatz (digital), Schloss Charlottenburg (digital), Altstadt Köpenick (digital), Tierpark Friedrichsfelde (digital) und Dahlem Dorf (digital).

Der Aufbau der stadtweit insgesamt 220 geplanten Informationsstelen wird nach und nach bis 2023 erfolgen. Eine Pilotphase bis Ende 2020 dient dazu, Nutzerfreundlichkeit und Nutzerbedürfnisse, Prozessoptimierung, Bedarf und Anforderungen in unterschiedlichen stadträumlichen Situationen, praktische Gebrauchsfertigkeit und betriebliche Faktoren (Wartung, Kosten etc.), Barrierefreiheit und Vandalismus-Resistenz zu evaluieren.