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Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße von km 6,5 bis 14,5

Bildvergrößerung: Blick auf die Spree-Oder-Wasserstraße in Berlin-Mitte
Blick auf die Spree-Oder-Wasserstraße in Berlin-Mitte
Bild: SenUVK / Michael Waitz

Das Projekt

Die Uferwände der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) zwischen dem Humboldthafen und dem Oberwasser der Schleuse Charlottenburg müssen auf Grundlage vertiefter Untersuchungen erneuert werden. Die abgelaufene Nutzungsdauer (80 Jahre), bekannte Schäden und die landseitigen Verkehrslastveränderungen im Zuge der städtischen Entwicklung erfordern in Verbindung mit der Verpflichtung des Landes zur Unterhaltung der Uferwände die umfangreiche Erneuerung der Uferwände in dem relevanten Spree-Abschnitt.

Die Uferwände sichern das landseitige Gelände (Verkehrsflächen, Grünflächen, Gewerbe, Wohnbebauung) gegen die Spree. Beispielhaft gehören der Schlosspark Charlottenburg, die Straßen Tegeler Weg, Charlottenburger Ufer, Schleswiger Ufer, Holsteiner Ufer und das Ufer des Tiergartens zu den relevanten Landflächen.

Die gesicherten ufernahen Straßen ermöglichen die ortsnahe Verkehrs- und die Medienerschließung.

Darüber hinaus wird die Spree in diesem Projektabschnitt durch die Berufsschifffahrt und intensiv durch die Fahrgastschifffahrt genutzt, deren Betrieb nur bei erneuerten, standsicheren Uferwänden uneingeschränkt erhalten werden kann.

Sie dient in diesem Abschnitt als Bundeswasserstraße für Schiffe (Verbände) mit einer maximalen Länge von 91 Meter und einer Tonnage von etwa 1.000 Tonnen. Typische Fahrgastschiffe sind 67 Meter lang und befördern bis zu 400 Passagiere.

Die Bauwerke der Uferbefestigung sind im Mittel 60 Jahre alt. Die Maßnahme umfasst mehr als 85 Uferabschnitte auf einer Gesamtlänge von ca. 11 km.

Vor dem eigentlichen Baubeginn notwendige Sicherungsmaßnahmen erfolgen seit Ende 2020.

Die Maßnahme Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) von Schleuse Charlottenburg (km 6,5) bis Humboldthafen (km 14,5) wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz kofinanziert.

Stand der Arbeiten

Bildvergrößerung: Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße: Stand der Arbeiten
Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße: Stand der Arbeiten
Bild: SenUVK / Kartengrundlage: SenStadtWohn

Zahlen und Daten

Bauwerksdaten zum Bestand

  • Alter

    im Mittel 60 Jahre

  • Konstruktion

    Uferbefestigung in mehr als 85 Abschnitten (überwiegend Spundwände, Massivbauwerke, Trägerbohlwände)

  • Gesamtlänge

    ca. 11 km

  • Höhe über Gewässersohle

    3 bis 9 Meter

Fragen und Antworten

Im Rahmen der Bauzaungespräche seit 2019 hatten die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen direkt an die Projektbeteiligten zu stellen. Diese Fragen dokumentieren wir an dieser Stelle im Nachhinein ebenso wie Anfragen, die uns erreicht haben.

Die Uferbefestigungen werden erneuert. Grünflächen und Wasserflächen bleiben erhalten. Bauzeitlich sind Eingriffe jedoch möglich. Einige Uferabschnitte erfordern zuvor Sicherungen.

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Der Bau wird über 10 Jahre in Abschnitten ausgeführt.

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Rückblick

Bauzaungespräche (BZG)

Allen, die nicht an den Bauzaungesprächen teilnehmen konnten, möchten wir hier die Möglichkeit geben, sich ebenfalls zu informieren. Die während der Veranstaltung besprochenen Fragen und Antworten finden Sie unter Fragen und Antworten.

BZG #Anlauf, November 2019

Gespräche mit Anwohnern am Schleswiger Ufer

BZG #1 Bauwerkserkundung / Sofortsicherung, Dezember 2020

Einzelgespräche Am Spreebord mit Bürgern zu laufenden Bauwerkserkundungen und anstehenden Sofortsicherungen des Schleswiger Ufers und Am Spreebord

Projektbeteiligte

  • Bauherrin Uferbefestigung – Land Berlin, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), Abteilung Tiefbau, Wasserbau
  • Grünflächen, Straßen und Bäume – Bezirksamt Mitte bzw. Charlottenburg-Wilmersdorf, Straßen- und Grünflächenamt (SGA)
  • Wasserstraße – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel (WSA Spree-Havel)
  • Genehmigungsbehörden – Wasserbehörde des Landes Berlin (SenUVK) und WSA Spree-Havel
  • Denkmalschutz – Landesdenkmalamt (LDA)