Initiative Re-Use Berlin sucht die besten Ideen

Re-Use Berlin
Bild: PEPERONI
Pressemitteilung vom 05.10.2018

Senatorin Günther ruft zu Ideenwettbewerb zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren auf

Mit der Initiative Re-Use Berlin unterstützt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die verstärkte Wiederverwendung von gut erhaltenen Gebrauchtwaren in Berlin. Ein Baustein ist ein Ideenwettbewerb für innovative Ansätze zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, ruft alle Berlinerinnen und Berliner dazu auf, ihre Ideen zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren einzureichen. Gesucht werden kreative, effektive und anwendbare Maßnahmen, die Stoffkreisläufe neu gestalten und Abfall reduzieren.

Aufruf für ganz Berlin

Teilnehmen können Einzelpersonen, Teams, Organisationen, Institutionen und Unternehmen. Mitmachen können alle Alters- und Berufsgruppen. Ideen können vom 11. Oktober bis zum 25. November 2018 (Einsendeschluss) eingereicht werden.

Ob Maler oder Bankkauffrau, ob Schneider oder Spediteurin – in allen Branchen und Institutionen können Waren wiederverwendet, Produktkreisläufe neu gedacht und Abfälle vermieden werden. Entscheidend ist dabei, dass die Ideen die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren in Berlin fördern. Eine Jury wird die Ideen anhand von Kriterien bewerten und drei Gewinner küren. Die beste Idee wird mit 2.500 Euro prämiert, für den Zweitplatzierten sind 1.500 Euro und für den dritten Platz 1.000 Euro ausgelobt. Die Preisgelder können sogar noch steigen – je nachdem, wie hoch die Einnahmen aus dem Pop-up-Store ausfallen. Die Benennung der Gewinner erfolgt am 14. Dezember mit einer kurzen Präsentation der Ideen.

Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren

Mit dem Ideenwettbewerb geht die Initiative Re-Use nach einem sehr erfolgreichen Start im September in die nächste Runde. So wurden im Rahmen der Marktsammeltage große Mengen an Kleidung, Hausrat, Geschirr und diversen anderen Gebrauchtwaren gesammelt. Zahlreiche Berlinerinnen und Berliner waren von der Idee begeistert, gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände, weiterzugeben und folgten dem Aufruf „Wiederverwenden statt Wegwerfen“. Sämtliche Stücke werden im Pop-up-Store im CRCLR-Haus, Circular Economy House, in der Neuköllner Rollbergstraße 26 für wenig Geld an Menschen verkauft, die sie gut gebrauchen können. Der Laden öffnet vom 30. November bis 2. Dezember, vom 7. bis 9. und vom 14. bis 16. Dezember. Die Erlöse fließen in die Prämierung des Ideenwettbewerbs und die Förderung von Zero-Waste-Projekten – wodurch die Initiative selbst einen ökonomischen und ökologischen Kreislauf schließt.

Den Wettbewerb organisiert und betreut das Wuppertal Institut, Abteilung Kreislaufwirtschaft. Jeder, der inspiriert ist, Berlin mit Gebrauchtwaren von einer Wegwerf- zu einer Zero-Waste-Gesellschaft zu machen, kann das ausgefüllte Teilnahmeformular und ggf. auch Skizzen oder Bilder per E-Mail an ideenwettbewerb-berlin@wupperinst.org senden.

Re-Use Berlin ist eine Zero-Waste-Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Gemeinsames Ziel ist es, den Gebrauchtwarenmarkt in Berlin attraktiver zu machen, Abfallmengen zu reduzieren und Produktionskreisläufe ökologischer zu gestalten.

Das Teilnahmeformular und weitere Informationen finden Sie unter www.berlin.de/re-use