Initiative BETTER WORLD CUP zieht positive Zwischenbilanz

Mehrwegbecher-to-go - Initiative BETTER WORLD CUP
Bild: BSR
Pressemitteilung vom 13.11.2017

Aktionswoche im November informiert zu Mehrwegbechern

In Berlin werden pro Stunde 20.000 Einwegbecher verbraucht – das sind 170 Millionen Wegwerfbecher pro Jahr. Mit dem Coffee-to-go greifen viele Verbraucherinnen und Verbraucher auch zum Einwegbecher, weil oft die Alternativen nicht genügend bekannt sind. Seit Sommer 2017 informiert deshalb die Initiative BETTER WORLD CUP, an welchen Verkaufsstellen der ökologisch viel sinnvollere Mehrwegbecher gern für unterwegs gefüllt wird. Mit mittlerweile rund 600 solcher Orte in Berlin, die an der Initiative teilnehmen, wird der Verzicht auf Einweg immer einfacher. Und bei vielen Unternehmen bekommen Kaffee-Fans mit Mehrwegbecher sogar einen Rabatt. Zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung informiert die Initiative nun noch einmal gezielt in den Kiezen von Spandau bis Friedrichshain.

Um den Umstieg auf Mehrwegbecher zu unterstützen, starteten der Berliner Senat und die Berliner Stadtreinigung (BSR) gemeinsam mit Wirtschafts- und Umweltverbänden im Sommer die Initiative BETTER WORLD CUP. Überall dort, wo das BETTER WORLD CUP-Logo an der Tür oder im Schaufenster angebracht ist, können Kundinnen und Kunden seitdem ihren eigenen sauberen Mehrwegbecher befüllen lassen. Sie erhalten dann einen Rabatt oder beispielsweise einen Keks zu ihrem Kaffee. Richtwert für den Rabatt sind 20 Cent. Alle Standorte können auch online unter www.betterworldcup.berlin abgerufen werden.

Seit dem Sommer konnten viele Unternehmen für die Idee des BETTER WORLD CUP gewonnen werden. An rund 600 Orten in der Stadt werden mittlerweile Mehrwegbecher begrüßt und an vielen Verkaufsstellen auch mit einem kleinen Rabatt belohnt. Zum Start der Initiative im Sommer haben sich neben kleinen Cafés, Kiosken und Bäckereien zum Beispiel auch Bio Company, denn’s Biomarkt oder Starbucks der Initiative angeschlossen. Weitere Unternehmen wie Brotmeisterei Steinecke, Nordsee, Tchibo, McDonalds und Balzac Coffee, Witty’s food and nonfood, Le Crobag, Rösler Bäckerei, Bäckerei-Konditorei Zimmermann und Backfactory sind mit ihren Filialen in Berlin dabei. Auch das Mehrweg-Pfandsystem RECUP ist mittlerweile Teil der Bewegung.

BETTER WORLD CUP-Aktionswoche
Vom 18. bis 26. November wird die Initiative an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung teilnehmen und gezielt Verbraucherinnen und Verbraucher ansprechen. So werden zum Beispiel am 22. November rund 100 Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) als Botschafter für BETTER WORLD CUP in den Berliner Kiezen unterwegs sein und für die Mehrwegbecher-Alternative werben. Auf Plakaten wird auf die Online-Karte der Initiative hingewiesen, die den Weg zur nächsten teilnehmenden Verkaufsstelle weist. Auch in den sozialen Medien werden die Partner von BETTER WORLD CUP für Mehrweg statt Einweg werben und informieren.

Mitmachen bei BETTER WORLD CUP
So können sich Verkaufsstellen an der Mehrwegbecher-Aktion beteiligen: Inhaberinnen und Inhaber, die beim BETTER WORLD CUP mitmachen wollen, können sich auf der Internetseite www.betterworldcup.berlin anmelden. Die Materialien wie Aufkleber, Plakate oder Aufsteller für Theke und Tresen kommen kostenlos per Post. Die Verkaufsstelle wird in eine interaktive Karte aufgenommen. Mitmachen können alle, die Getränke to go anbieten und die Hygieneanforderungen erfüllen – ob Café, Imbiss, Bäckerei, Systemgastronomie, Spätkauf oder Tankstelle. Das entsprechende Hygienefaltblatt erhalten die Inhaber nach ihrer Anmeldung mit den Materialien. Das Faltblatt kann zudem auf deutsch, englisch, türkisch und vietnamesisch unter www.berlin.de/mehrwegbecher heruntergeladen werden. Auch Partner von Mehrweg-Pfandsystemen und weitere Mehrweg-Pfandsysteme sind eingeladen, bei BETTER WORLD CUP mitzumachen.

Über BETTER WORLD CUP
BETTER WORLD CUP ist eine gemeinsame Initiative von Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz; Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung; Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe; Bezirksamt Spandau; Berliner Stadtreinigung (BSR); Bäcker-Innung Berlin; BUND Berlin; DEHOGA Berlin; Deutsche Bahn; Deutsche Umwelthilfe (DUH); Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB); Handwerkskammer Berlin; IHK Berlin; NABU Landesverband Berlin; Stiftung Naturschutz Berlin; Urbanis; Visit Berlin.

Für Rückfragen stehen die folgenden Pressestellen zur Verfügung:

  • Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: 030/9025-1090
  • Berliner Stadtreinigung (BSR): 030/7592-2322
  • Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK): 030/31510-356
  • Deutsche Umwelthilfe (DUH): 030/2400867-20