nextbike Berlin – Das öffentliche Fahrradverleihsystem der Hauptstadt startet

nextbike vor dem Brandenburger Tor
Bild: nextbike Deutschland
Pressemitteilung vom 05.05.2017

Die ersten 10.000 Fahrten sind kostenlos

Nach dem erfolgreichen Testbetrieb in Lichtenberg ist heute mit einem bunten „Urban Picknick“ Berlins neues öffentliches Fahrradverleihsystem gestartet.
Der Staatssekretär für Verkehr, Jens-Holger Kirchner, eröffnete die erste Station am Gendarmenmarkt. Im Anschluss radelte ein nextbike-Korso zum Potsdamer Platz, um mit den Berlinerinnen und Berlinern die Funktionalität des neuen Systems gleich ganz praktisch auszuprobieren. Zur Einführung entfallen die Gebühren für die ersten 10.000 Ausleihen (pro halbstündige Fahrt).

Jens-Holger Kirchner sagt: „nextbike schafft ein neues und attraktives Angebot im Berliner Verkehrsmix. Denn ein nextbike steht dann zur Verfügung, wenn man es braucht und nur so lange, wie man es braucht: während des Arbeitstages für den kurzen Weg von einem Termin zum nächsten oder für längere Touren in der Freizeit.“

„nextbike Berlin ist unser größtes deutsches Projekt und wird bis dato generell das größte deutsche öffentliche Fahrradverleihsystem sein“, erklärt Ralf Kalupner, Geschäftsführer der nextbike GmbH. „Derzeit sind rund 1500 nextbike-Mietfahrräder auf den hauptstädtischen Straßen verfügbar, in den nächsten Wochen werden es mehr als 2000 und bis 2018 über 5000 sein. Jeden Tag werden neue Verleihstationen errichtet – auch außerhalb des S-Bahn-Rings. Bis die Installierung aller 725 Stationen mit Abstellanlage abgeschlossen ist, werden Stationen ohne Radständer temporär als Ergänzung dienen. So kann unproblematisch der tatsächliche Bedarf in der alltäglichen Praxis ermittelt und falls erforderlich, der Standort nochmal angepasst werden, bevor die Station fest aufgebaut wird.“

Die Räder können rund um die Uhr per App, BikeComputer oder Hotline ausgeliehen werden. Neben der Rückgabe an einer Station ist mindestens bis zum Endausbau die flexible Rückgabe an jeder Adresse im öffentlichen Raum innerhalb des S-Bahn-Rings möglich. Dadurch werden die Räder unabhängig vom aktuellen Stand des Stationsausbaus flächendeckend verfügbar sein. Gemäß dieser systemischen Neukonzeption wurde das Preissystem angepasst: Die Rückgabe an allen Stationen ist kostenlos, die flexible Rückgabe ist gegen einen geringen Aufpreis von 50 Cent pro Ausleihvorgang möglich.

Im Normal-Tarif kostet die Ausleihe 1 Euro für die erste halbe Stunde, der Tagessatz beträgt 15 Euro. Darüber hinaus können Tages-, Wochen- oder Jahrespässe erworben werden, bei denen gegen eine Grundgebühr jeweils die erste halbe Stunde jeder Fahrt inklusive ist und jede weitere Stunde 1 Euro kostet.

Stammkunden des Öffentlichen Personennahverkehrs, die mit einem Abo unterwegs sind, können sich mit ihrem elektronischen Ticket, der VBB-fahrCard registrieren und sofort losradeln.

Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Die VBB-fahrCard ersetzt nicht nur die Monatskarte und macht sie komfortabler, sie wird zunehmend auch zu einer Mobilitätskarte. Sie ist damit gleichzeitig ein Ticket zum Bus- und Bahnfahren und auch ein Schlüssel für weitere Mobilitätsangebote. Die VBB-fahrCard verschafft Zugang zu einigen Fahrradparkhäusern, Elektro-Ladestationen und – jetzt neu – zur kompletten Berliner nextbike-Flotte. Ein Hingucker ist auch unsere VBB-Livekarte, nicht nur mit allen Bussen und Bahnen, sondern auch mit den nextbike-Stationen auf VBB.de/livekarte .“