Der Sport ist auf die konsequente Förderung durch Bund, Länder und Kommunen angewiesen, wenn er seine vielen positiven Effekte und Funktionen aufrechterhalten soll. Vorrangiges Anliegen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport ist es deshalb, den Sport in seiner ganzen Vielfalt als Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern und zu stärken.
Sportförderung ist als Aufgabe des Staates anerkannt, wobei große Teile der Umsetzung dieser öffentlichen Aufgabe unter dem Dach des Landessportbundes von Sportvereinen bzw. -verbänden übernommen werden. Das Zusammenwirken von Staat und Sportorganisationen wird dabei durch das Prinzip der Autonomie des Sports bestimmt.
Die Dynamik des gesellschaftlichen Wandels hat auch die Welt des Sports verändert. Heute findet Sport nicht mehr nur in Vereinen statt, genauso wenig sind Sportplatz und Sporthalle die einzigen Orte des Sporttreibens. Viele Menschen, auch diejenigen, die die Arbeit der Sportvereine schätzen, nutzen nicht nur öffentliche Sportanlagen, sondern in starkem Maße auch private Sportstudios und alle Möglichkeiten, die eine grüne Metropole wie Berlin bietet: Parks und Gärten, Wald und Feld, Straßen und Plätze sowie die zahlreich vorhandenen Gewässer.
Die Bedeutung des Sports innerhalb der Gesellschaft hat enorm zugenommen. Dies bezieht sich sowohl auf das aktive Sportverhalten der Berlinerinnen und Berliner als auch auf das Erleben großer internationaler Sportevents. Die Basis für eine positive Entwicklung des Sports ist nach wie vor, möglichst vielfältige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu schaffen. Damit fördert das Land Berlin sowohl den Breiten- und Freizeitsport, als auch den Spitzensport mit seinen großen Sportevents.
Das Bild der Sportmetropole Berlin wird von den Berliner Spitzensportlerinnen und Sportlern geprägt, allein 109 olympische Medaillen wurden seit 1992 Athletinnen und Athleten aus der Bundeshauptstadt errungen. Der Olympiastützpunkt Berlin ist das bedeutendste Leistungssportzentrum in der Bundesrepublik. Damit Berlin auch in Zukunft Deutschlands Sportstadt Nummer 1 ist und sich international dauerhaft unter den führenden Sportmetropolen etablieren kann, unterstützt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport den Spitzensport z.B. durch die Bereitstellung und Unterhaltung von erstklassigen Sport- und Trainingsanlagen, mit Geldern für Landes- und OSP-Trainern. mehr »

Internationale Sportveranstaltungen, Welt- und Europameisterschaften verschaffen Berlin und der Region zahlreiche Vorteile: Sie dienen der Steigerung des Bekanntheitsgrades und Imagewertes als Sportmetropole, sie helfen bei der Vertiefung internationaler Beziehungen und der Profilierung als kompetenter, gastfreundlicher und lebenswerter Standort. Darüber hinaus schaffen sie Identifikationsmöglichkeiten mit der veranstaltenden Stadt und auch der Nation und tragen nicht zuletzt zur Verbesserung und Auslastung der Infrastruktur und zur Lebensqualität der Stadt Berlin bei. 2010 wurden insgesamt 54 Sportveranstaltungen durch das Land Berlin gefördert. In diesem Jahr werden es voraussichtlich 49 Veranstaltungen in 22 Disziplinen sein.
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Kaum eine Sportart, die es in Berlin nicht gibt - rund 150 Sportarten bilden die Vielfalt des Sportangebots. Die Basis der Sportstadt ist der Breiten- und Freizeitsport und das Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen. Sport übernimmt in einer Großstadt wie Berlin jedoch auch eine wichtige Schlüsselrolle im alltäglichen gesellschaftlichen Miteinander. Deshalb werden auch in Zukunft Investitionen in den Sport notwendig sein. Allein zum Erhalt der 37 Berliner Bäder hat der Senat beispielsweise deshalb ein Millionenprogramm aufgelegt. mehr »
Sport und insbesondere der Vereinssport ist vor allem für Kinder und Jugendliche in einer Großstadt eine wichtige Gelegenheit für Begegnungen und das Erleben sozialer Bindungen und damit auch einer der wichtigsten Integrationsfaktoren unserer Gesellschaft. Auch für Menschen mit Handicaps kann der Sport die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben deutlich verbessern. Gerade hier in der Großstadt Berlin, mit einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft und immer unterschiedlicheren Lebenswelten, profitieren wir von der verbindenden Kraft des Sports. Deshalb werden die Vereine durch verschiedene Programme durch das Land Berlin unterstützt mehr »

Der Weltrat für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung ist der Dachverband von über 290 nationalen und internationalen Institutionen und Organisationen, die mit Sport befasst sind. Er gehört u.a. zu den beratenden Gremien der UNESCO, der WHO und des IOC, unter dessen Patronage er beispielsweise die Olympischen Wissenschaftskongresse ausrichtet. Zu seinen Aufgaben gehören vorrangig die Organisation internationaler Sportkonferenzen und -symposien, die Initiierung von Forschungsvorhaben, Expertenaustausch und Kooperation zwischen Lehr- und Forschungseinrichtungen im Sport sowie die Herausgabe sportwissenschaftlicher Publikationen.
Die Geschäftsstelle wird seit 1997 wesentlich durch das Land Berlin unterstützt und finanziell gefördert.
Seit dem 1. Januar 1997 befindet sich der Weltrat für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung mit seiner Geschäftsstelle in der Hauptstadt und wird wesentlich vom Land Berlin unterstützt und finanziell gefördert. Präsidentin der Organisation ist seit dem 01.01.2009 die britische Professorin Dr. Margaret Talbot. Sie löste die Berliner Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes Berlin und Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), nach sehr erfolgreicher 12 jähriger Amtszeit ab.Seit 2009 ist der Weltrat für Sportwissenschaft und Körper-/Leibeserziehung im deutschen Vereinsregister eingetragen und hat entschieden, seine Geschäftstelle dauerhaft in Berlin zu belassen.
Die ICSSPE-Webseite bietet u.a. umfangreiche Informationen über die Organisation, ihre Mitglieder, abgeschlossene und laufende Projekte. mehr
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