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Seniorinnen und Senioren

Senioren im Park

Für die anwachsende Generation Älterer müssen die Grundzüge von Seniorenpolitik neu festgelegt werden. Die Berliner Leitlinien für Seniorenpolitik erläutern unsere Auffassung von Politik für Seniorinnen und Senioren als Querschnittsaufgabe. Sie sollen Anstoß geben zur intensiven politischen Erörterung mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Experten und mit engagierten Verbänden, Vereinen, Parteien und Organisationen.

Der Altersstrukturwandel wirkt sich auf fast alle Lebensbereiche aus: auf Arbeit, Wirtschaft und Bildung, auf Wohnen und Verkehr, auf soziale Beziehungen und die soziale Sicherung. Wir wollen den Diskurs über das Altern der Gesellschaft versachlichen und vorantreiben. Eine zeitgemäße Altenpolitik setzt sich für die Bedürfnisse heute Hochbetagter und gleichzeitig für die Jüngeren unter den Älteren ein.
Verantwortliche Politik muss das öffentliche Bewusstsein für die gravierenden Veränderungen schärfen. Berlin steht vor der Zukunftsaufgabe, sich rechtzeitig auf die Gestaltung des Altersstrukturwandels mit neuen Konzepten einzustellen.

Die Handlungsfelder gehen von der offenen Altenhilfe, über Erfahrungswissen bis hin zu lebenslangem Lernen und neuen Medien. Die Anforderungen spezieller Zielgruppen - Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderung, psychischer Erkrankung oder Homosexuelle - spielen ebenso eine Rolle wie Anforderungen an eine altersgerechte Stadt. Die aktive Beteiligung der älteren Generation birgt die Chance, die Herausforderungen der Zukunft über die Generationen hinweg gemeinsam anzugehen.

Seniorenmitbestimmung

Broschuere Seniorengesetz

Broschüre Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz laden »

(Broschuere Seniorengesetz, 927351 KB)
Landesseniorenbeirat und Landesseniorenvertretung

Es ist erklärtes Ziel des Senats, die politische und soziale Teilhabe älterer Menschen in der Gesellschaft zu fördern und zu unterstützen. Die Gremien der Seniorenpolitik in Berlin - Landesseniorenbeirat(Externer Link), Landesseniorenvertretung(Externer Link), und die bezirklichen Seniorenvertretungen - haben bei der fachpolitischen Willensbildung einen hohen Stellenwert. Die Erfahrungen und Sichtweisen Älterer werden regelmäßig in Abstimmungs- und Planungsprozessen einbezogen. In der konkreten Zusammenarbeit wird deutlich, dass Seniorenpolitik ein klassisches Querschnittsthema ist, in dessen Behandlung auch die Kompetenzen der übrigen Fachverwaltungen einzubeziehen sind.


Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe und Pflege


Laut Mikrozensus 2008 sind in der Altersgruppe 65 und älter zusammen rund 81 Tsd. Personen Nicht-deutscher Herkunft in Berlin gemeldet. Tendenz: Stark ansteigend!

Als wachsende Zielgruppe rücken ältere Zuwanderer damit verstärkt in den Blickpunkt der Senioren-, Pflege- und Altenhilfepolitik. Nicht nur die prognostizierte Zunahme von älteren Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch die Beobachtung, dass sie bislang in Altenhilfeeinrichtungen und in den Gremien der gesellschaftlichen und politischen Mitwirkung stark unterrepräsentiert sind, gibt Anlass zum Handeln.


Pflegestützpunkte Berlin

Berlin verfügt über ein flächendeckendes Netz von Pflegestützpunkten. Die Pflegestützpunkte beraten kostenlos zu Fragen im Zusammenhang mit dem Älterwerden, insbesondere zum selbständigen Wohnen auch bei Behinderung oder Pflegebedürftigkeit.
Die Rufnummer des kostenfreien Beratungstelefons lautet: 0800 - 59 500 59 (Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr).

Der Hilfelotse online(Externer Link) informiert unter anderem über die Standorte der Pflegestützpunkte.

Berliner Mobilitätshilfedienste

Berlin fördert ein flächendeckendes Netz an Mobilitätshilfediensten. Nach dem Motto „Draußen spielt das Leben - wir bringen Sie hin“ bieten die Dienste in allen Bezirken Älteren und Menschen mit Behinderungen, die ihre Wohnung nicht ohne fremde Hilfe verlassen können, Begleitdienste, Rollstuhlschiebedienste, Blindenführungen und Treppentransporte (Beförderung im Rollstuhl aus einer Wohnung ohne Fahrstuhl) an. Mit den mit Landesmitteln geförderten Mobilitätshilfediensten kooperieren zeitlich befristete Projekte, die über Mittel zur Arbeitsförderung finanziert werden.

Berliner Seniorenwoche

Der Arbeitskreis Berliner Senioren(Externer Link) organisiert die jährlichen Berliner Seniorenwochen im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. Die Seniorenwoche ist eine Selbstdarstellung von Seniorengruppen, -interessenvertretungen, -arbeitsgemeinschaften und -verbänden die einmal im Jahr stattfindet und mit einem Fest mit rund 200 Informationsständen eröffnet wird. In der Seniorenwoche selbst finden zahlreiche Veranstaltungen in allen Berliner Bezirken statt.

Im Rahmen der Seniorenwochen findet im Abgeordnetenhaus von Berlin die Veranstaltung "Senioren debattieren im Parlament(Externer Link)" statt. Die Debatte leitet der Präsident des Abgeordnetenhauses.


Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen

Eine aktive Seniorenpolitik ist ein wichtiger Bestandteil des Austausches zwischen den Generationen.
Mit ihrer Erfahrung und Kompetenz nehmen die Seniorenvertretungen aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Berlin teil.
In jedem Bezirk werden bis zu 17 ehrenamtliche Mitglieder der Seniorenvertretungen berufen.
Sie vertreten die Belange der Generation 60+ in der Bezirksverordnetenversammlung und in der Öffentlichkeit.
Abstimmen können alle Berlinerinnen und Berliner, die in ihrem Bezirk mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Die Nationalität spielt keine Rolle!
Vom 07. - 11. November 2011 wurden in allen Berliner Bezirken in öffentlichen Versammlungen Kandidatinnen und Kandidaten für die Seniorenvertretungen aus einer Berufungsvorschlagsliste gewählt.

Weitere Informationen zur Wahl der bezirklichen Seniorenvertretungen finden Sie hier.

Kontakt

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Oranienstraße 106
10969 Berlin

Ansprechpartner/in

Ulrich Wiebusch
Telefon: (030) 9028-2815
Telefax: (030) 9028-2070
E-Mail

Andrea Müller
Telefon: (030) 9028-2712
Telefax: (030) 9028-2070
E-Mail