EU-Förderung

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Bild: Senatsverwaltung für Wirtschaft

Instrument 11 - Berufliche Qualifizierung und Integration von Menschen mit Behinderung (MmB)

Die für Soziales zuständige Senatsverwaltung des Landes Berlin fördert im Rahmen des Operationellen Programms des Landes Berlin für den Europäischen Sozialfonds in der Förderperiode 2014-2020 das Instrument “Berufliche Qualifizierung und Integration von Menschen mit Behinderung” (MmB).

Es werden Projekte zur Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen gefördert, die durch geeignete innovative Instrumentarien (u.a. Kooperationen mit Unternehmen, verbindliche Absprachen mit Praktikumsbetrieben zur Übernahme) im Anschluss an das ESF-Projekt den nahtlosen Übergang in eine reguläre Beschäftigung, Ausbildung oder Selbstständigkeit unterstützen.
Die Projekte müssen die Qualifizierungs- und Beschäftsigungsmaßnahmen der BA und die Arbeitsmarktmaßnahmen des Landes Berlin ergänzen. Sie richten sich an Menschen mit Behinderungen im Sinne von § 2 SGB IX.

Im Instrument 11 werden zwei Schwerpunkte gefördert:

  1. Verbesserung der Inklusion von arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen mit Behinderungen und eine dauerhafte Beteiligung dieser Menschen am Erwerbsleben (Förderschwerpunkt 1).
  2. Aktive Gestaltung des Übergangs behinderter Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt sind, in den ersten Arbeitsmarkt (Förderschwerpunkt 2).

Folgende Kriterien sollten die Qualifizierungsmaßnahmen aufweisen:

  1. Erprobung der Arbeitsbelastung bzw. der im Projekt erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Unterstützung bei der Integration (integraler Bestandteil der Projekte) durch Coaching und sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmer/innen
  2. Möglichkeit für die Teilnehmer/innen, Teilabschlüsse zu erwerben (modulare Qualifizierung)
  3. Möglichkeit, eine externe Prüfung vor der IHK oder HWK abzulegen
  4. Die Erreichung eines anerkannten Abschlusses ist anzustreben, mindestens jedoch die Erlangung eines qualifizierten Teilnahmezertifikats, in dem der Kompetenzzuwachs ausgewiesen und die erfolgreiche Teilnahme an der Maßnahme dokumentiert wird. Hierfür ist eine Kompetenzbilanzierung bei Eintritt in die Maßnahme sowie Messung des Kompetenzfortschritts bei Beendigung der Maßnahme erforderlich.

Der Fördernehmer ist verpflichet, die Kofinanzierung in Höhe von 50% aus Mitteln beizubringen, die zur Kofinanzierung eines ESF-Projekts geeignet sind. Die Kofinanzierung ist zwingend sicherzustellen.

Nähere Informationen zu ESF-Projekten sowie zu Projektaufrufen für das Instrument 11 sind auf der Internetseite des Dienstleisters EFG Europäisches Fördermanagement GmbH zu finden.