AGG- Schulungen

Farbige Paragraphenzeichen
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Zentrales rechtliches und inhaltliches Fundament der Antidiskriminierungsarbeit ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das Ziel des AGG ist es Benachteiligungen aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Lebensalters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Seit Ende 2006 ist das AGG in Kraft. Damit gehen zahlreiche rechtliche Verpflichtungen einher, die nicht zuletzt auch die öffentliche Verwaltung betreffen, sei es in ihrer Funktion als Arbeitgeberin oder als Behörde gegenüber Bürgerinnen und Bürgern.

Die zielgruppenspezifisch, z. B. für Beraterinnen und Berater, angebotenen AGG-Fortbildungen informieren über die wichtigsten gesetzlichen Regelungen und ihre Umsetzung in die Verwaltungspraxis und informieren gleichzeitig über die Arbeit der Berliner Landesantidiskriminierungsstelle. Teilweise werden auch Fortbildungen angeboten bei denen einzelne Merkmalsdimensionen im Vordergrund stehen. Beispielsweite das AGG im Kontext der Beratung von Menschen mit Behinderungen. Im Zentrum dieser Schwerpunkt-Fortbildungen stehen neben dem AGG auch die Grundlagen anderer Antidiskriminierungsgesetzgebungen auf Landes- und Bundesebene. Dazu gehören neben vielen anderen beispielsweise das Berliner Landesgleichberechtigungsgesetzes (LGBG) oder das Landesgleichstellungsgesetz (LGG).

Die Schulungen haben das Ziel, die Teilnehmenden zu befähigen, auf vorjuristischer Ebene qualifizierte Antidiskriminierungsberatung für Menschen mit Behinderung auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sowie der Kenntnisse anderer einschlägiger Gesetze durchzuführen. Sie werden für Personen angeboten, die im Arbeitsfeld Beratung von Menschen mit Behinderung tätig sind.