Anonymisierte Bewerbungsverfahren

Logo des Berliner Projekts Anonymisierte Bewerbungsverfahren, das mit der Aussage "Vielfalt fördern - anonym bewerben" verbunden ist.
Bild: LADS

In der Beratungsarbeit von Antidiskriminierungsstellen und zahlreichen wissenschaftlichen Studien spiegelt sich wieder, dass Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kindern, Personen mit Behinderung, sowie Ältere oft schlechtere Chancen haben, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

Ein Instrument, der Benachteiligung zu begegnen, sind anonymisierte Bewerbungsverfahren. In vielen Ländern sind sie längst Standard.

Dabei geht es um mehr als nur kein Foto mitzuschicken. Auch weitere personenbezogenen Angaben wie solche zu Alter, Geschlecht, Behinderung, Herkunft oder Familienstand werden in der ersten Phase des Bewerbungsprozesses weggelassen, um vorurteilsgestützten Annahmen und Rückschlüssen auf die Leistungsfähigkeit von bestimmten Bewerber/innengruppen keinen Raum zu geben. Der Fokus soll allein auf der Qualifikation der Bewerber und Bewerberinnen liegen.

Nach dem Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie Projekten in einigen Bundesländern hat jetzt auch Berlin das Instrument in ausgewählten Bereichen des Öffentlichen Dienstes und im Rahmen eines Pilotprojekts zum Einsatz gebracht und einen zusammenfassenden Bericht vorgelegt. Mehr dazu finden Sie auf den folgenden Seiten.

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Informationsmaterial und weiterführende Informationen (Links) zum Thema anonymisierte Bewerbung