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Moses-Mendelssohn-Preis ausgeschrieben

Pressemitteilung
Berlin, den 16.02.2012

n diesem Jahr wird zum 17. Mal der Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgeschrieben.

Mit dem Preis wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe oder Institution ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken auf geistig literarischem oder religiös-philosophischem Gebiet um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat. Die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Preises wird voraussichtlich am 6. September 2012, dem Geburtstag von Moses Mendelssohn, erfolgen.

Bisher wurden mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet: Barbara Just-Dahlmann (1980), Eva G. Reichmann (1982), Liselotte Funcke und Barbara John (1984), Sir Yehudi Menuhin (1986), Helen Suzman (1988), Teddy Kollek (1990), Charlotte Schiffler und Wolfgang Thierse (1992), Inge Deutschkron und Heinz Knobloch (1994), Hans Koschnick und Bosiljka Schedlich (1996), Kurt Scharf (1998), Ivan Nagel (2000), Anetta Kahane (2002), Hilde Schramm (2004), Tim Guldimann (2006), Michael Brocke (2008) und zuletzt Micha Ullman.

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, die von der Berliner Kulturverwaltung berufen wird.

Vorschläge mit einer eingehenden schriftlichen Begründung unter Angabe der Leistungen und / oder Veröffentlichungen, die den Vorschlag für den Moses-Mendelssohn-Preis ausweisen, nimmt die Berliner Kulturverwaltung, V D HS, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin, bis zum 30. März 2012 entgegen (es gilt der Poststempel). Vorschlag und Begründung sind achtfach einzureichen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.


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Pressestelle

Dr. Torsten Wöhlert

Tel.: 90 228 203