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Vom Beteiligungsverfahren zur Bedarfsplanung

Innenhof Cafe
Innenhof Alte Münze
Bild: BIM GmbH/Eckel

Aktuell wird das auf den Ergebnissen des Beteiligungsverfahrens beruhende Nutzungskonzept (siehe Beschluss des Abgeordnetenhauses) in ein Raum- und Funktionsprogramm überführt sowie die Bedarfsplanung erstellt. Die Ausarbeitung des Raum- und Funktionsprogramms erfolgt auch unter Einbindung von Akteur*innen der Freien Szenen und Expert*innen für die jeweilige geplante Nutzung bezüglich konkreter Raumanforderungen, den sogenannten Pat*innen.

Die Vergabe und Beauftragung eines Planungsbüros (Rüthnick Architekten) für die Erstellung der Bedarfsplanung erfolgte durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH in ihrer Eigenschaft als Baudienststelle. Die Ergebnisse der Bedarfsplanung, die auch einen erste Kostenrahmen enthält, der alle kulturfachlichen Anforderungen berücksichtigt, werden für das dritte Quartal 2021 erwartet. Die aus dem Beteiligungsverfahren resultierende grundsätzliche Verteilung der Nutzungen unter Berücksichtigung der identifizierten Raumtalente konnte in weiten Teilen übernommen werden.

Eine Besonderheit des Nutzungskonzepts ist, dass es zwar die entsprechenden Nutzungen enthält, dabei aber nutzer*innenneutral ist (d.h. die späteren Nutzer*innen stehen noch nicht fest). Dementsprechend erfolgt die Bedarfsplanung auch ohne die Beteiligung konkreter Nutzer*innen und konkreter Bedarfsmeldungen. Das Raum- und Funktionsprogramm wurde aus diesen Gründen von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa als Bedarfsträgerin, dem Planungsbüro und unter Hinzuziehung von externem kulturfachlichem Sachverstand (sogenannte „Pat*innen“) entwickelt. Es wurde den Denkmalschutzbehörden vorgelegt und nach geringfügigen Anpassungen durch diese bestätigt. Eine Genehmigung der Pläne erfolgt erst in einer späteren Leistungsphase.

Der Auftragsumfang für die Bedarfsplanung wurde aufgrund der hohen Komplexität durch die Verortung vielfältiger Nutzungsarten auf dem Gelände erweitert, hier sind vor allem die Themen Schallschutz und Akustik zu nennen, die im Rahmen einer Bestandssanierung eine besondere Herausforderung darstellen und frühestmöglich einbezogen werden müssen.

Nach Abschluss der Bedarfsplanung wird eine Betriebs- und Organisationsstruktur für den Standort entwickelt. In diesem Rahmen wird auch die Arbeit der aus dem Beteiligungsverfahren hervorgegangenen Arbeitsgruppe zur Betriebs- und Organisationsstruktur des Gesamtstandortes fortgesetzt.

* Beteiligungsverfahren

* Nutzungskonzept