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Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

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Aktuelles

Das 2019 durchgeführte Beteiligungserfahrung für ein Nutzungskonzept (siehe Beschluss des Abgeordnetenhauses) ist abgeschlossen. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für das Raum- und Funktionsprogramm, auf dessen Basis aktuell die Bedarfsplanung für die Sanierungsmaßnahmen erstellt wird. Die Vergabe und Beauftragung eines Planungsbüros (Rüthnick Architekten) für die Erstellung der Bedarfsplanung erfolgte durch die BIM – Berliner Immobilienmanagement GmbH in ihrer Eigenschaft als Baudienststelle. Die Ergebnisse der Bedarfsplanung, die auch eine erste Grobkostenschätzung enthält, die alle kulturfachlichen Anforderungen berücksichtigt, werden für das erste Quartal 2021 erwartet. Die aus dem Beteiligungsverfahren resultierende grundsätzliche Verteilung der Nutzungen unter Berücksichtigung der identifizierten Raumtalente konnte in weiten Teilen übernommen werden.

Eine Besonderheit des Nutzungskonzepts ist, dass es zwar die entsprechenden Nutzungen enthält, dabei aber nutzer*innenneutral ist (d.h. die späteren Nutzenden stehen noch nicht fest). Dementsprechend erfolgt die Bedarfsplanung auch ohne die Beteiligung konkreter Nutzenden und konkreter Bedarfsmeldungen. Das Raum- und Funktionsprogramm wurde aus diesen Gründen von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa als Bedarfsträgerin, dem Planungsbüro und unter Hinzuziehung von externem kulturfachlichem Sachverstand (sogenannte „Pat*innen“) entwickelt. Es wurde den Denkmalschutzbehörden vorgelegt und nach geringfügigen Anpassungen durch diese bestätigt.

Der Auftragsumfang für die Bedarfsplanung wurde aufgrund der hohen Komplexität durch die Verortung vielfältiger Nutzungsarten auf dem Gelände erweitert, hier sind vor allem die Themen Schallschutz und Akustik zu nennen, die im Rahmen einer Bestandssanierung eine besondere Herausforderung darstellen und frühestmöglich einbezogen werden müssen.
Es gibt leichte Verzögerungen in der Bearbeitung der Bedarfsplanung. Selbige können jedoch bei den weiteren Planungsschritten kompensiert werden, so dass der Zeitrahmen eingehalten werden kann.

Nach Abschluss der Bedarfsplanung wird eine Betriebs- und Organisationsstruktur für den Standort entwickelt. In diesem Rahmen wird auch die Arbeit der aus dem Beteiligungsverfahren hervorgegangenen Arbeitsgruppe zur Betriebs- und Organisationsstruktur des Gesamtstandortes fortgesetzt.

Ebenso werden weitere Informations- und Beteiligungsformate auf dieser Webseite zu gegebener Zeit angekündigt.

Weiterführende Informationen sind in den FAQs zu finden.

Weitere Planungsschritte

2021 – 2022
EU-weite Ausschreibung der Vergabe der Planungsleistungen für die Gesamtsanierung
Durchführung der Entwurfs-, Ausführungs- und Bauablaufplanung
Durchführung des Baugenehmigungsverfahrens

Bis 2023
Bauplanung sowie weitere EU-weite Ausschreibung der Bauleistungen

Bis 2026
Umsetzung der Baumaßnahmen