Moses-Mendelssohn-Preis

Zielgruppe / Ziele der Förderung

Der Moses-Mendelssohn-Preis dient der Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen.
Der 1979 von der Mendelssohn-Gesellschaft und der damaligen Vorsitzenden, Frau Dr. Cécile Lowenthal-Hensel, einer Nachfahrin des Philosophen, zusammen mit der Berliner Kulturverwaltung ins Leben gerufene Preis führt diesen Namen in Erinnerung an das Werk des Philosophen Moses Mendelssohn, das in Berlin entstanden ist.
Über die öffentliche Ehrung von bekannten und auch weniger bekannten Menschen, die sich als Einzelpersonen oder zusammen mit anderen in Initiativen und Organisationen erfolgreich für ein friedliches und tolerantes Miteinander eingesetzt haben, soll der Moses-Mendelssohn-Preis einen Beitrag leisten, eine humane und zugleich weltoffene Atmosphäre in Berlin zu fördern.

Voraussetzungen

Ausgezeichnet wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe oder Institution, die sich durch ihr Wirken auf geistig-literarischem, religiös-philosophischem oder kulturellem Gebiet oder durch praktische Sozial- und/oder Kulturarbeit um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat.

Umfang der Förderung

Die Preissumme beträgt 10.000 €.

Zeitraum der Ausschreibung

Der Moses-Mendelssohn-Preis wird alle zwei Jahren in der Regel im Februar ausgeschrieben. Die nächste Ausschreibung findet im Februar 2018 statt.

Antragstellung

Vorschläge für die Preisverleihung nimmt die Senatsverwaltung für Kultur und Europa entgegen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt durch ein von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa berufenes Preisgericht.

Die Vorschläge sind zu richten an den

Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Referat K D, Monika Fritsch, Moses-Mendelssohn-Preis
Brunnenstr. 188–190, 10119 Berlin

Moses-Mendelssohn-Preis 2016 für Jérôme Boateng und Peter von der Osten-Sacken

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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zeichnete am 6. September 2016 im Berliner Rathaus den Theologen Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken sowie den Fußballspieler Jérôme Boateng mit dem „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen des Landes Berlin“ aus. Die Laudationes hielten der Probst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Christian Stäblein, sowie der Diplom-Psychologe und Moses-Mendelssohn-Preisträger 2014 Ahmad Mansour.

Moses-Mendelssohn-Preis Preisträgerinnen und Preisträger von 1980 bis 2016

PDF-Dokument (9.8 kB) - Stand: Juni 2016

Moses-Mendelssohn-Preis Vergaberichtlinien

PDF-Dokument (130.0 kB) - Stand: Februar 2016