Bibliotheken des VÖBB vom 23. Januar bis 14. Februar geschlossen - umfangreiche digitale Angebote stehen kostenlos zur Verfügung

Pressemitteilung vom 22.01.2021

Gemeinsam haben die Leitungen aller Berliner Öffentlichen Bibliotheken beschlossen, die Häuser ab Samstag, 23. Januar 2021, zu schließen. Damit reagiert der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) auf die erneut gestiegene Notwendigkeit der Kontaktvermeidung.
Uns ist bewusst, dass die Bibliotheken einen immens wichtigen Teil der Berliner Infrastruktur darstellen, daher waren die VÖBB-Häuser bis jetzt teilweise mit einem sehr eingeschränkten Angebot geöffnet. Jetzt, im erneut verstärkten Lockdown, setzen wir auf die Stärke unserer digitalen Angebote, die wir in den letzten Jahren gut ausgebaut haben. Ein kostenloser digitaler Bibliotheksausweis wurde gestern aufgelegt, nach Anmeldung ist er drei Monate gültig.
Unter www.voebb.de/digitale-angebote stehen neben 166.000 E-Books und 24.000 Hörbüchern auch 7 Lernprogramme mit 1.850 unterschiedlichen E-Learning-Kursen zur Verfügung. Musik- und Filmstreaming wird ebenfalls angeboten, von Klassik zu Unterhaltungsmusik und von Dokumentationsfilm über Kinderfilme zu Spielfilm finden die Nutzenden eine große Vielfalt.

„Ja, es ist eine schwere Einschränkung für die Berliner*innen, dass nun auch die Öffentlichen Bibliotheken schließen, aber der VÖBB ist digital gut aufgestellt und so weiterhin rund um die Uhr da. Ich tue alles für eine schnelle Wiedereröffnung“, sagt Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa.

„Mit dem kostenlosen Online-Ausweis und den vielen digitalen Angeboten sind die Bibliotheken weiter berlinweit präsent. Ich danke den Mitarbeiter*innen der Bibliotheken, dass sie bis jetzt durchgehalten haben, nun brauchen wir auch hier ein – hoffentlich kurzes – Innehalten für die Gesundheit aller“ erklärt Bezirksstadträtin Sabine Weißler für den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB).

Für Nachfragen können Sie sich gern an die Pressesprecherin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) Anna Jacobi wenden, unter 0177/2400371 und anna.jacobi@zlb.de.